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Dezember 2017


  • Ägypten: Hanan Badr el-Din

Hanan Badr el-Din setzt sich gegen das Verschwindenlassen ein, denn ihr Ehemann zählt zu den vielen Personen, die in Ägypten in den vergangenen Jahren „verschwunden“ sind. Weiterlesen

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  • Honduras: INDIGENEN-ORGANISATION MILPAH

In Honduras werden Mitglieder einer Organisation bedroht und tätlich angegriffen, die sich für die Rechte der indigenen Gemeinschaft der Lenca einsetzen. Das Leben der Lenca ist untrennbar mit ihrem Land verbunden. Weiterlesen

  • Madagaskar: CLOVIS RAZAFIMALALA

Clovis Razafimalala setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz des Regenwaldes in Madagaskar ein. Im September 2016 inhaftierten ihn die Behörden unter dem Vorwurf, er habe bei Protesten zur Zerstörung öffentlichen Eigentums aufgerufen. Weiterlesen

November 2017


  • Aserbaidschan: Giyas Ibrahimov und Bayram Mammadov

Die Studenten Giyas Ibrahimov und Bayram Mammadov sind seit dem 10. Mai 2016 wegen eines Graffitis inhaftiert, das sie in den sozialen Medien veröffentlichten. Das Graffiti mit politischem Inhalt hatte Giyas Ibrahimov auf das Denkmal des ehemaligen Präsidenten und Vaters des jetzigen Präsidenten Ilham Aliyev gesprüht. Die beiden Aktivisten wurden am 25. Oktober bzw. 8. Dezember 2016 zu zehn Jahren Haft verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kyrillisch) Aserbeidshan1.rtf

  • Kirgisische Republik: Azimjan Askarov

Der Menschenrechtsverteidiger Azimjan Askarov verbüßt eine lebenslange Haftstrafe. Er war 2010 in einem Prozess, der nicht den internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren entsprach, wegen Munitionsbesitzes und Beihilfe zu Mord in zwei Fällen angeklagt worden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kyrillisch) Kirgistan1.rtf

  • Iran: Atena Daemi und weitere Menschenrechtsverteidiger_innen

Vier befreundete Menschenrechtsverteidiger_innen werden von den iranischen Behörden schikaniert: Atena Daemi, Arash Sadeghi und Golrokh Ebrahimi Iraee sind gewaltlose politische Gefangene im Teheraner Evin-Gefängnis. Omid Alishenas wurde am 15. Juli unter Auflagen freigelassen, könnte aber jederzeit wieder inhaftiert werden. Die 29-jährige Atena Daemi verbüßt nach einem unfairen Verfahren wegen konstruierter Vorwürfe wie „Versammlung und Konspiration zu Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ eine siebenjährige Haftstrafe. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AtenaDaemi.rtf

Übersetzungen Mai 2017:Übersetzungen_November_17.pdf

August 2017


  • Kasachstan: Maks Bokaev und Talgat Ayan

Maks Bokaev und Talgat Ayan wurden im Februar 2017 wegen ihrer Beteiligung an friedlichen Demonstrationen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Weiterlesen

  • Bangladesh: Kalpana Chakma

Kalpana Chakma setzte sich für die indigene Bevölkerung in der Region Chittagong Hill Tracts. Sie wurde 1996 aus dem Haus ihrer Familie entführt. Weiterlesen

  • Burundi: Esdras Ndikumana

Der burundische Journalist Esdras Ndikumana wirft Angehörigen des Geheimdienstes (SNR) vor, ihn im August 2015 gefoltert zu haben. Weiterlesen

Juni 2017


  • Madagaskar - Clovis Razafimalala

Der Umweltschützer Clovis Razafimalala befindet sich seit dem 16. September 2016 im Gefängnis von Toamasina in Untersuchungshaft. Er hat in der Vergangenheit den Schmuggel von Palisanderholz angeprangert, ein unter den Artenschutz fallendes Edelholz, das illegal aus Madagaskar verschifft wird. Man wirft Clovis Razafimalala vor, während einer Protestveranstaltung zur Plünderung eines Verwaltungsgebäudes und Zerstörung von Unterlagen aufgerufen zu haben. Die Anklagen gegen ihn lauten auf Rebellion, Verbrennung von Verwaltungsakten sowie Zerstörung öffentlicher Dokumente und Güter. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ClovisRazafimalala.rtf

  • Jamaika - Shackelia Jackson

Am 20. Januar 2014 wurde ein Mann namens Nakiea Jackson in Kingston in der Imbissstube, in der er arbeitete, von der Polizei erschossen. Augenzeugenberichten zufolge kamen mehrere Polizist_innen auf der Suche nach einem Mann mit Dreadlocks zu der Imbissstube, und als Nakiea (der Dreadlocks hat) zur Tür hereinkam, betrat ein Polizist mit einer Waffe den Laden. Es folgten zwei Knallgeräusche, woraufhin der leblose Körper von Nakiea Jackson von Polizist_innen aus dem Imbiss und in ein Auto geschleift wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) NakieaJackson.rtf

  • Aserbaidschan - Mehman Huseynov

Mehman Huseynov ist ein Menschenrechtsverteidiger, Journalist und Blogger, der wegen seiner menschenrechtlichen und journalistischen Tätigkeiten schon seit Längerem von den Behörden schikaniert wird. Amnesty International wurde bereits 2012 für ihn aktiv, als er wegen "Rowdytums" unter Anklage stand und ihm bis zu fünf Jahre Gefängnis drohten. Die Vorwürfe waren offenbar Vergeltungsmaßnahmen für seine Kampagne gegen Menschenrechtsverstöße im Vorfeld des Eurovision Song Contest. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MehmanHuseynov.rtf

Mai 2017


Übersetzungen Mai 2017:Übersetzungen_Mai_17.pdf

  • Guinea - Aissatou Lamarana Diallo

Aissatou Lamarana Diallo kämpft dafür, dass die Tötung ihres Ehemanns Thierno Sadou Diallo aufgeklärt wird, der am 7. Mai 2015 von Sicherheitskräften erschossen wurde. Bislang hat die 28-jährige Mutter von drei Kindern weder Gerechtigkeit erfahren noch eine Entschädigung erhalten. Gemeinsam mit ihrer Familie erstattete sie am 8. Mai 2015 Anzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Französisch) SadouDiallo.rtf

  • Thailand - Jatupat "Pai" Boonpattararaksa

Jatupat Boonpattararaksa, bekannt unter dem Namen "Pai", studiert Jura an der Universität Khon Kaen im Nordosten von Thailand. Er ist ein bekannter Menschenrechtsverteidiger und Demokratieverfechter, der seit dem Militärputsch in Thailand im Mai 2014 friedlich und öffentlich für bürgerliche und politische Rechte eintritt und deswegen von den Justizbehörden schikaniert wird. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) JatupatBoonpattararaksa.rtf

  • Brasilien - Alexandre Anderson de Souza

Alexandre Anderson de Souza ist Vorsitzender der Fischereigewerkschaft AHOMAR im Verwaltungsbezirk Magé im Bundesstaat Rio de Janeiro. Er engagiert sich seit Langem gegen eine große petrochemische Raffinerie, eine Ölplattform und mehrere Pipelines in der Guanabara-Bucht. Nach Ansicht der AHOMAR sind diese Vorhaben für schwere langfristige Umweltschäden verantwortlich, die die Lebensgrundlage ihrer Mitglieder gefährden. 2009 organisierte AHOMAR einen Protest, bei dem Gewerkschaftsmitglieder ihre Boote entlang der Pipeline verankerten und so den Förderbetrieb für 38 Tage blockierten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AlexandreAnderson.rtf

April 2017


Übersetzungen April 2017:Übersetzung_April_2017.pdf

  • Iran - Abdolfattah Soltani

Der 2. März 2017 war der 2000. Tag im Gefängnis für den gewaltlosen politischen Gefangenen Abdolfattah Soltani. Abdolfattah Soltani ist ein bekannter Menschenrechtsanwalt, der mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Er verbüßt derzeit eine 13-jährige Gefängnisstrafe, zu der er 2012 unter anderem wegen "Verbreitung von Propaganda gegen das System" und "Gründung einer illegalen Gruppe" verurteilt wurde. Die Vorwürfe beziehen sich auf seine Menschenrechtsarbeit und seine Rolle als Gründungsmitglied des seit 2008 verbotenen Zentrums für Menschenrechtsverteidiger (CHRD). Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AbdolfattahSoltani2.rtf

  • Türkei - Inhaftierte Medienschaffende

Seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 sind über 160 Medienbetriebe im Land geschlossen worden. Journalist_innen und Medienschaffende aller oppositionellen Richtungen werden in beispielloser Weise verfolgt. Zurzeit sitzen ein Drittel aller weltweit inhaftierten Journalist_innen in türkischen Gefängnissen ein. Es ist zwar die Pflicht der türkischen Regierung, den Putschversuch des vergangenen Jahres zu untersuchen und Terrorismus zu bekämpfen, doch ist es genauso ihre Pflicht, dies unter Wahrung der Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit sowie der Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien zu tun. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) TuerkeiJourn.rtf

  • Mexiko - Verónica Razo

Die Mexikanerin Verónica Razo befindet sich seit fast sechs Jahren in Haft, ohne dass sie je wegen einer Straftat verurteilt wurde. Am 8. Juni 2011 wollte Verónica Razo ihre Kinder von der Schule abholen, als sie von einer Gruppe bewaffneter Männer in Zivilkleidung in einen Wagen gezwungen und zu einem Lagerhaus der Bundespolizei gebracht wurde. Dort vergewaltigten die Männer sie und quälten sie mit Erstickungsfolter und Elektroschocks. Sie wurde 24 Stunden lang festgehalten und gezwungen, ein "Geständnis" zu unterschreiben, in dem sie eine Entführung und andere Straftaten zugibt, die sie nicht begangen hat. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) VeronicaRazo.rtf

März 2017


  • Nigeria - Bewohner_innen von Ost-Badia in Lagos

Hunderte Bewohner_innen von Ost-Badia im Bundesstaat Lagos wurden am 23. Februar 2013 obdachlos, als die Behörden des Bundessstaates 266 Häuser in der Gemeinde abrissen. Die Betroffenen waren zuvor nicht umfassend konsultiert worden und hatten keine angemessene Vorankündigung erhalten, ehe sie aus ihren Häusern vertrieben wurden. Laut Augenzeug_innen wurden Bewohner_innen daran gehindert, ihr Eigentum aus den Häusern herauszuholen. Weiterlesen

  • Honduras - Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Lenca und Mitglieder der Indigenenorganisationen COPINH und MILPAH

In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 wurde Berta Cáceres, die Leiterin und Mitgründerin der Indigenenorganisation Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH), in ihrer Heimatstadt La Esperanza im Departamento Intibucá ermordet. Berta Cáceres und COPINH hatten sich gegen den Bau des Wasserkraftwerks Agua Zarca am Fluss Gualcarque und auf dem Land der indigenen Gemeinschaft der Lenca eingesetzt. Weiterlesen

  • Simbabwe - Itai Dzamara

Am Morgen des 9. März 2015 wurde der Journalist und Demokratieverfechter Itai Dzamara in Harare, der Hauptstadt Simbabwes, verschleppt. Während eines Frisörbesuchs im Vorort Glen View beschuldigten ihn fünf Männer, Vieh gestohlen zu haben. Sie legten ihm Handschellen an und fuhren ihn in einem weißen Lieferwagen davon. Sein Aufenthaltsort ist bis heute unbekannt. Weiterlesen

Februar 2017

Übersetzungen Februar 2017:Übersetzung_Februar_2017.pdf


  • Sri Lanka - Prageeth Eknaligoda

Das "Verschwinden" des sri-lankischen Journalisten und Karikaturisten Prageeth Eknaligoda jährte sich im Januar zum siebten Mal. Er "verschwand" am 24. Januar 2010 im Vorfeld der damaligen Präsidentschaftswahlen. Prageeth Eknaligoda war für "Lanka-e-News" in der Hauptstadt Colombo tätig und kritisierte die Regierung offen. Vor seinem Verschwinden veröffentlichte er eine Analyse über die beiden Präsidentschaftskandidaten, die zum Vorteil des Oppositionskandidaten ausfiel. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) :PRAGEETH_EKNALIGODA.rtf

  • Ägypten - Mitarbeiter_Innen von Menschenrechtsorganisationen

Im Juni 2013 wurden 43 ägyptische und ausländische Mitarbeiter_innen von NGOs im Rahmen eines Prozesses, der unter der Bezeichnung "Verfahren 173" bekannt ist, zu Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren verurteilt. Zudem wurden mehrere ausländische Nichtregierungsorganisationen geschlossen. Im vergangenen Jahr haben Untersuchungsrichter_innen den Druck auf ägyptische Menschenrechtsorganisationen noch weiter verstärkt: Sie verhängten willkürliche Reiseverbote, ordneten Festnahmen von Mitarbeitern an und ließen Finanzmittel von Organisationen einfrieren. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) :Verfahren_173.rtf

  • Usbekistan - Muhammad Bekzhanov

Muhammad Bekzhanov ist einer der am längsten inhaftierten Journalisten der Welt. Er befindet sich seit über 17 Jahren im Gefängnis - aufgrund eines "Geständnisses", das unter Folter erpresst wurde. Muhammad Bekzhanov müsste im Januar 2017 endlich freigelassen werden, doch hat man ihn im Dezember 2016 in eine Strafzelle verlegt, weil er angeblich gegen Gefängnisvorschriften verstoßen hat. Dies ist eine in Usbekistan übliche Praxis, um die Haftstrafe von Gefangenen willkürlich zu verlängern. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) :MuhammadBekzhanov2.rtf

Januar 2017


  • El Salvador - Teodora Del Carmen Vásquez

Teodora del Carmen Vásquez war bei der Arbeit, als sie plötzlich starke Schmerzen spürte. Sie konnte noch den Notarzt rufen, dann verlor sie das Bewusstsein und erlitt eine Fehlgeburt. Während sie blutüberströmt dalag, kam die Polizei, legte ihr Handschellen an und nahm sie wegen Mordverdachtes fest. Erst dann brachte man sie in ein Krankenhaus. 2008 verurteilte ein Gericht Teodora del Carmen Vásquez wegen "Mordes" zu 30 Jahren Gefängnis. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) :TEODORA_DEL_CARMEN.rtf

  • Vereinigte Arabische Emirate - Dr. Mohammed Al-Roken

Dr. Mohammed al-Roken promovierte an der Universität von Warwick in Großbritannien in Verfassungsrecht. Der bekannte Wissenschaftler unterrichtete an der Universität, arbeitete als Menschenrechtsanwalt und war Präsident der Juristenvereinigung der Vereinigten Arabischen Emirate. Wegen seiner Menschenrechtsarbeit wurde er von den Behörden jahrelang schikaniert. Angehörige der saudi-arabischen Staatssicherheit nahmen Dr. Mohammed al-Roken am 17. Juli 2012 fest. Nach mehreren Monaten in Haft wurde er im März 2013 gemeinsam mit 93 weiteren Aktivist_innen vor Gericht gestellt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) :MOHAMMED_AL_ROKEN2.rtf

  • Kamerun - Ahmed Abba

Am 30. Juli 2015 wurde der Journalist Ahmed Abba von der Polizei in Maroua festgenommen, als er über den Konflikt zwischen der kamerunischen Regierung und der bewaffneten Gruppe Boko Haram im Norden des Landes berichtete. Die Behörden warfen ihm vor, Informationen, die er im Zuge seiner journalistischen Arbeit von Boko-Haram-Mitgliedern erhielt, nicht an sie weitergegeben zu haben. Ahmed Abba arbeitete als Korrespondent des Senders Radio France Internationale (RFI). Nach seiner Festnahme wurde er 15 Tage lang auf einer Polizeiwache festgehalten, bevor er dem Geheimdienst in Yaoundé übergeben wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) :AHMED_ABBA.rtf

Dezember 2016

Übersetzungen Dezember 2016:Übersetzungen_Dezember_16.pdf


  • Peru - Máxima Acuña

Máxima Acuña lebt mit ihrer Familie seit mehr als 20 Jahren in Tragadero Grande in der Provinz Cajamarca. Seit Jahren führt die Kleinbäuerin einen Rechtsstreit mit dem Bergbauunternehmen "Minera Yanacocha", das ihr Grundstück für sich beansprucht. Am 17. Dezember 2014 entschied ein Gericht in Cajamarca, dass sich die Familie nicht der illegalen Besetzung schuldig gemacht habe, wie "Minera Yanacocha" behauptet. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch) :MaximaAcuna.rtf

  • China - Ilham Tohti

Am 23. September 2014 wurde Ilham Tohti in China wegen "Separatismus" zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Professor für Wirtschaftswissenschaften kritisiert seit Jahren den Umgang der chinesischen Regierung mit der vornehmlich muslimischen uigurischen Minderheit, der er selbst angehört. Uigur_innen sind regelmäßig schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt und leiden unter Diskriminierung, was Sprache, Religion, Kultur, Bildung und den Zugang zum Arbeitsmarkt angeht. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) :Ilham_Tohti.rtf

  • Kamerun - Fomusoh Ivo Feh

Der Student Fomusoh Ivo Feh wurde am 2. November 2016 zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er sich in einer SMS an einen Freund über die bewaffnete Gruppe Boko Haram lustig gemacht hatte. Fomusoh Ivo Feh, kurz Ivo genannt, wollte gerade sein Studium beginnen, als er im Dezember 2014 festgenommen wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) :FomusohIvoFeh.rtf

November 2016

Übersetzungen November 2016:Uebersetzungen_November.pdf


  • Usbekistan - Isroil Kholdorov

Isroil Kholdorov, ein Menschenrechtsverteidiger und gewaltloser politischer Gefangener, wurde im Februar 2007 in einem unfairen Gerichtsverfahren wegen "Verbrechen gegen den Staat" für schuldig befunden und zu sechs Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Laut Angaben seines Rechtsbeistands waren bis auf eine alle Anklagen gegen Isroil Kholdorov konstruiert, um ihn für seine friedlichen politischen Aktivitäten und die Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen zu bestrafen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kyrillisch) IsroilKholdorov2.rtf

  • Laos - Thongpaseuth Keuakoun und Seng-Aloun Phengphanh

Zwei ehemalige studentische Aktivisten verbüßen in Laos 20-jährige Gefängnisstrafen, weil sie 1999 versuchten, Transparente aufzuhängen, auf denen sie politische, soziale und wirtschaftliche Reformen im Land forderten. Thongpaseuth Keuakoun und Seng-Aloun Phengphanh gehörten damals zu 30 Mitgliedern der laotischen Studierendenbewegung für Demokratie, die davon abgehalten wurden, die Poster auszurollen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ThongpaseuthKeuakoun.rtf

  • Kanada - Indigene Frauen

In Kanada werden indigene Frauen und Mädchen (Angehörige der Métis, Inuit und First Nations) überdurchschnittlich häufig Opfer von Gewalttaten, darunter auch Tötungen. Weitverbreiteter Rassismus, Verarmung und Ausgrenzung sind mitverantwortlich dafür, dass indigene Frauen besonders von Gewalt bedroht sind. Zudem gewähren ihnen weder Polizei noch Regierungsbehörden einen angemessenen Schutz. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) IndigeneFrauen.rtf

Oktober 2016

Übersetzungen Oktober 2016: Übersetzungen_Oktober_2016.pdf


  • Philippinen - Darius Evangelista

Am 5. März 2010 wurde Darius Evangelista unter Raubverdacht festgenommen. Zeug_innen gaben an, Zivilkräfte hätten ihn zu einer Polizeiwache in Tondo in Manila gebracht. Mithäftlinge hörten aus dem Raum, in den er geführt wurde, Schmerzensschreie. Später sei Darius Evangelista in das Büro eines hochrangigen Polizisten gebracht worden. Als man ihn abführte, soll ein Polizist gesagt haben: "Seht zu, dass ihr ihn loswerdet". Dies war das letzte Mal, dass Darius Evangelista lebend gesehen wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) DariusEvangelista2.rtf

  • Äthiopien - Eskinder Nega

Der Journalist Eskinder Nega wurde im September 2011 festgenommen, nachdem er regierungskritische Artikel geschrieben hatte, in denen er den Schutz der Meinungs- und Vereinigungsfreiheit forderte. Im Juni 2012 wurde er wegen terroristischer Straftaten schuldig gesprochen und einen Monat später zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) EskinderNega2.rtf

  • Iran - Abdolfattah Soltani

Der Menschenrechtsanwalt Abdolfattah Soltani musste am 7. Juni 2016 in das Teheraner Evin-Gefängnis zurückkehren, nachdem er wegen des Todes seiner Mutter vorübergehend entlassen worden war. Er verbüßt derzeit eine 13-jährige Haftstrafe, zu der er wegen seiner Menschenrechtsarbeit verurteilt wurde. Der gewaltlose politische Gefangene wird im Gefängnis nicht angemessen medizinisch versorgt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AbdolfattahSoltani.rtf

September 2016


  • Kamerun - Mindestens 130 Jungen und Männer

Am 27. Dezember 2014 riegelten kamerunische Sicherheitskräfte im Rahmen einer Fahndungsoperation die Ortschaften Magdeme und Doublé im Bezirk Mayo-Sava in der Region Extrême-Nord ab und nahmen mehr als 200 Männer und Jungen willkürlich fest. Grund für den Einsatz waren mehrere vorausgegangene Angriffe der bewaffneten Gruppe Boko Haram. In der Nacht starben mindestens 25 Männer in einer provisorischen Zelle der Gendarmerie von Maroua. Der Aufenthaltsort von mindestens 130 Männern und Jungen ist bis heute ungeklärt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Magdeme.rtf

  • Frankreich - Emilie Dumont

Emilie Dumont wurde bei ihrer Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen, sie fühlt sich jedoch schon immer als eine Frau, die im Körper eines Mannes geboren wurde. Jahrelang lebte sie aufgrund gesellschaftlichen Drucks in diesem für sie falschen Körper. Im Jahr 2013 entschied sie sich dafür, offen als Frau zu leben. Die französische Regierung verweigert ihr jedoch bisher die Änderung ihres amtlichen Geschlechts und die damit einhergehende offizielle Anerkennung der von ihr gewünschten Geschlechtsidentität. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Emilie.rtf

  • Syrien - Rania Alabbasi und ihre Familie

Im März 2013 wurden Rania Alabbasi, ihr Ehemann Abdulrahman Yasin sowie ihre sechs Kinder im Alter zwischen drei und 15 Jahren von den syrischen Behörden festgenommen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Amnesty International betrachtet sie als Opfer des Verschwindenlassens. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) RaniaAlabbasi.rtf

August 2016


Übersetzungen Juni 2016:Übersetzungen_August.pdf

  • USA: Vereinigte Staaten von Amerika - Mohamedou Ould Slahi

Der mauretanische Staatsbürger Mohamedou Ould Slahi wird seit dem 5. August 2002 ohne Anklage oder Gerichtsverfahren im US-Gefangenenlager Guantánamo festgehalten. Nach seiner Festnahme 2001 in Mauretanien wurde er Opfer des Verschwindenlassens und rechtswidrig nach Jordanien überstellt. Die US-Regierung ist der Ansicht, dass er Al-Qaida angehört, obwohl er dies abstreitet und erklärt hat, bereits 1992 alle Verbindungen zu der Gruppe beendet zu haben. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MohamedouOuldSlahi.rtf

  • Türkei - Ahmet Yildiz

Am 15. Juli 2008 verließ Ahmet Yildiz seine Wohnung, um ein Eis zu kaufen. Kurz darauf hörte sein Lebenspartner Ibrahim Can Schüsse. Als er hinunterlief, sah er, dass auf Ahmet Yildiz geschossen worden war. Die Tötung wird weithin als "Ehrenmord" betrachtet. Wie bei anderen mutmaßlichen Ehrenmorden holte die Familie von Ahmet Yildiz den Leichnam nicht zur Bestattung ab. Nach drei Monaten wurde schließlich ein Haftbefehl gegen den einzigen Verdächtigen, den Vater des Ermordeten, ausgestellt. Bislang ist er jedoch nicht verhaftet worden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) AhmedYildiz.rtf

  • Iran - Narges Mohammadi

Narges Mohammadi ist eine bedeutende Menschenrechtsverteidigerin und stellvertretende Geschäftsführerin des iranischen Menschenrechtszentrums. Im Mai 2016 verurteilte ein Revolutionsgericht in Teheran sie im Zusammenhang mit ihrer friedlichen Arbeit zu insgesamt 16 Jahren Haft: Wegen "Gründung einer verbotenen Gruppierung" erhielt sie eine zehnjährige Haftstrafe. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) NargesMohammadi.rtf

Juli 2016


  • Südafrika - Frauen und Mädchen in Mkhondo

Seit 2008 nimmt die Müttersterblichkeit in der Gemeinde Mkhondo in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga immer weiter zu. Frauen sind dort während der Schwangerschaft und kurz nach der Entbindung einem erhöhten Risiko ausgesetzt, zu sterben, weil sie Leistungen im Bereich der Schwangerschaftsfürsorge aus verschiedenen Gründen nicht wahrnehmen können. Daten aus Südafrika belegen, dass fast 25 Prozent der vermeidbaren Todesfälle von Schwangeren und Frauen nach der Entbindung im Zusammenhang mit zu spätem oder unregelmäßigem Zugang zu vorgeburtlichen Gesundheitsleistungen stehen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Mkhondo.rtf

  • Aserbaidschan - Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov

Die beiden 22-jährigen Aktivisten Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov befinden sich seit dem 10. Mai wegen angeblichen Drogenbesitzes in Haft. Die Festnahme erfolgte einen Tag nachdem Bayram Mammadov ein Foto bei Facebook gepostet hatte, das ein Graffiti zeigt, welches er und Giyas Ibrahimov am 9. Mai auf die Statue von Heydar Aliyev gemalt hatten. Heydar Aliyev ist der ehemalige Präsident Aserbaidschans und der Vater des derzeitigen Präsidenten Ilham Aliyev. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) MAMMADOV.rtf

  • Indonesien - Johan Teterissa

Johan Teterissa, ein Grundschullehrer und politischer Aktivist aus der indonesischen Provinz der Molukken, leistet derzeit eine 15-jährige Haftstrafe in der Strafvollzugsanstalt Batu auf der Insel Nusakambangan in Zentral-Java ab. Er wurde am 29. Juni 2007 festgenommen, nachdem er gemeinsam mit 22 weiteren politischen Aktivist_innen in Ambon, der Hauptstadt der Provinz der Molukken, an einer friedlichen Demonstration teilgenommen hatte. Die Protestveranstaltung fand vor den Augen des damaligen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono statt, der einer Feier anlässlich des Nationalen Familientags beiwohnte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) JOHAN_TETERISSA.rtf

Juni 2016


Übersetzungen Juni 2016:Übersetzungen_Juni_16.pdf

  • Mauretanien - Mohamed Ould Cheikh Mkhaïtir

Der 32-jährige Blogger Mohamed Ould Cheikh Mkhaïtir wurde am 24. Dezember 2014 in Nouadhibou im Nordwesten Mauretaniens wegen "Apostasie" (Abfall vom Glauben) zum Tode verurteilt. Der Grund war ein auf Facebook veröffentlichter Kommentar, in dem er Personen kritisierte, die den Islam instrumentalisieren, um bestimmte Gruppen aus der mauretanischen Gesellschaft auszugrenzen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) CheikhMkhaitir.rtf

  • Laos - Sombath Somphone

Seit fast dreieinhalb Jahren fehlt von dem Bürgerrechtler Sombath Somphone jede Spur. Die offiziellen Untersuchungen der laotischen Behörden zu seinem Verbleib sind unzureichend, und die Behörden haben seine Familie bisher nicht angemessen über den Fortschritt der Untersuchungen informiert. Es wird befürchtet, dass Sombath Somphone Opfer des Verschwindenlassens geworden ist. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) SombathSomphone.rtf

  • Dominikanische Republik - Juan Almonte Herrera

Am 28. September 2009 wurde Juan Almonte Herrera, ein Mitglied der dominikanischen Menschenrechtsorganisation "Comité Dominicano de los Derechos Humanos", von vier bewaffneten Männern in der Hauptstadt Santo Domingo verschleppt. Augenzeugen berichteten, bei den bewaffneten Männern habe es sich um Polizeibeamte der Abteilung zur Bekämpfung von Entführungen gehandelt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch) AlmonteHerrera.rtf

Mai 2016


Übersetzungen Mai 2016:Übersetzungen_Mai.pdf

  • Mexiko - Studenten aus Ayotzinapa

Am Abend des 26. September 2014 reisten ungefähr 80 Studenten des Ausbildungszentrums für Lehrkräfte "Escuela Rural de Ayotzinapa" in drei Bussen zu einer Demonstration nach Mexiko-Stadt. Unterwegs wurden sie in der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero von Angehörigen der städtischen Polizei angehalten. Die Polizist_innen schossen auf die Busse, wobei drei Studenten und drei Passant_innen getötet wurden. Mehrere Studenten wurden schwer verletzt, einer befindet sich seither im Koma. 43 Studenten wurden festgenommen; sie sind seitdem "verschwunden". Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch) estudiantes_43.rtf

  • Vereinigte Arabische Emirate - Mohammed Al-Roken

Mohammed al-Roken ist Professor für Verfassungsrecht und ein bekannter Menschenrechtsanwalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Er verbüßt derzeit eine zehnjährige Haftstrafe, nachdem er im Juli 2013 in einem Sammelverfahren, das als "VAE 94" bekannt wurde und bei Weitem nicht den internationalen Standards für faire Verfahren entsprach, für schuldig befunden worden war. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Mohammed_al_Roken.rtf

  • Griechenland - Tausende Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant_Innen

Tausende Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant_innen sitzen weiterhin unter extrem schlechten Bedingungen in Griechenland fest - sowohl in offiziellen Einrichtungen als auch in informellen Lagern. In Idomeni an der Grenze zur ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien und am Hafen von Piräus in Athen schlafen Frauen, Männer und Kinder seit Wochen auf dem Boden oder in kleinen Zelten. Die hygienischen Bedingungen sind sehr schlecht, und die Menschen haben wenig zu essen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Griechenland.rtf

April 2016


Übersetzungen März 2016: Uebersetzungen_April_16.pdf

  • Myanmar - Htin Lin Oo

April 2016 Htin Lin Oo ist Schriftsteller und ehemaliger Informationsbeauftragter der Nationalen Liga für Demokratie (NLD), der Partei von Aung San Suu Kyi, die bei den Wahlen 2015 die meisten Sitze erhalten hat. Er verbüßt derzeit eine zweijährige Haftstrafe verbunden mit Zwangsarbeit, weil er im Oktober 2014 in einer Rede die Instrumentalisierung des Buddhismus zur Verbreitung diskriminierender und extremistischer Ansichten kritisiert hatte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Htin_Li_ Oo.rtf

  • Aserbaidschan - Khadija Ismayilova

Khadija Ismayilova ist eine investigative Journalistin, die mehrere Artikel über Korruption und Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan geschrieben hat. Sie wurde für ihre journalistische Arbeit mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Es gab eine Hetzkampagne in den staatlich kontrollierten Medien gegen Khadija Ismayilova. Schließlich wurde sie auf der Grundlage konstruierter Vorwürfe, darunter Steuerhinterziehung, Veruntreuung und illegale Geschäfte, angeklagt. Khadija Ismayilova wurde am 5. Dezember 2014 inhaftiert und am 1. September 2015 zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) KhadijaIsmayilova.rtf

  • Iran - Zeynab Jalalian

Zeynab Jalalian verbüßt derzeit eine lebenslange Haftstrafe im Gefängnis von Kermanshah im Westen des Iran. Die Gefangene gehört der kurdischen Minderheit im Iran an. Sie läuft Gefahr, ihr Augenlicht zu verlieren und muss dringend medizinisch behandelt werden. Die iranischen Behörden verweigern ihr diese Behandlung jedoch und setzen sie derzeit unter Druck, im Fernsehen "Geständnisse" abzulegen. Offenbar will man ihr nur dann die erforderliche Behandlung gewähren. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Zeynab_Jalalian.rtf

März 2016


Übersetzungen März 2016:Übersetzungen_März.pdf

  • Angola - Rafael Marques De Morais

Rafael Marques de Morais, ein investigativer Journ]alist und Menschenrechtsverteidiger, wurde am 28. März 2015 vom Provinzgericht Luanda wegen der "Verleumdung" von zwölf Personen, darunter auch Angehörige der Streitkräfte, schuldig gesprochen. Anklage und Verurteilung standen in Zusammenhang mit seinem im Jahr 2011 erschienenen Buch Diamantes de Sangue: Tortura e Corrupção em Angola (Blutdiamanten: Folter und Korruption in Angola). Darin wurden mehrere Generäle und zwei private Bergbauunternehmen mit Menschenrechtsverletzungen in den Diamantenminen der Provinz Lunda in Verbindung gebracht. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Marques_deMorais.rtf

  • Venezuela - Familie Barrios

Seit 1998 sind zehn Angehörige der im Bundesstaat Aragua ansässigen Familie Barrios unter Umständen getötet worden, die auf eine Beteiligung der Polizei hindeuten. Ein Familienmitglied wurde angeschossen und erlitt bleibende Verletzungen. 24 weitere Familienangehörige wurden von der Polizei eingeschüchtert und drangsaliert, erhielten Drohungen, wurden angegriffen oder unrechtmäßig inhaftiert. Obwohl die Interamerikanische Menschenrechtskommission bereits 2004 Schutzmaßnahmen für die Familie angeordnet hat, sind die noch lebenden Familienangehörigen in großer Gefahr, wegen ihres Einsatzes für Gerechtigkeit Opfer von Vergeltungsschlägen zu werden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Aragua.rtf

  • Saudi-Arabien - Ali Al-Nimr, Abdullah Al-Zaher, Dawood Al-Marhoon

Ali al-Nimr wurde am 14. Februar 2012 im Alter von 17 Jahren festgenommen, nachdem er an Demonstrationen gegen die Regierung teilgenommen hatte. Wenige Monate später wurden auch Abdullah al-Zaher und Dawood al-Marhoon, zu diesem Zeitpunkt 16 und 17 Jahre alt, inhaftiert. Heute, vier Jahre später, befinden sich Ali al-Nimr, Abdullah al-Zaher und Dawood al-Marhoon weiterhin in Haft. Den drei Männern droht die Hinrichtung, nachdem sie im Oktober 2014 vom Sonderstrafgericht (Specialized Criminal Court - SCC) in der Hauptstadt Riad, das für terrorismusbezogene Fälle zuständig ist, in einem unfairen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt wurden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Ali_al_Nimr.rtf

Februar 2016


  • Usbekistan - Muhammad Bekzhanov

Muhammad Bekzhanov ist einer der am längsten inhaftierten Journalisten der Welt. Er befindet sich seit 16 Jahren im Gefängnis - aufgrund eines "Geständnisses", das unter Folter erpresst wurde. "Ich lag in meinem eigenen Blut, tagelang. Ohne Wasser, ohne Essen. Ich versuchte, mich an all die schönen Dinge in meinem Leben zu erinnern - an meine Kinder, meine Frau - und bereitete mich mental auf meinen Tod vor." So beschreibt der Journalist Muhammad Bekzhanov die Folter, die er 1999 erlitt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) MuhamBekzhanov.rtf

  • Mexiko - Yecenia Armenta

Yecenia Armenta wurde von der mexikanischen Polizei gefoltert und vergewaltigt. Sie sitzt seit drei Jahren im Gefängnis, aber die Täter wurden bis heute nicht verfolgt. "Die Polizisten drohten, meine beiden Kinder zu vergewaltigen und in Stücke zu schneiden. Nachdem sie mich stundenlang gefoltert und vergewaltigt hatten, unterzeichnete ich ein Geständnis - mit verbundenen Augen. Ich konnte nicht einmal lesen, was ich unterschrieb." Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) YeceniaArmenta.rtf

  • Saudi-Arabien - Waleed Abu Al-Khair

Waleed Abu al-Khair, der Verteidiger des inhaftierten Bloggers Raif Badawi, wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. "Ich bereue meine Entscheidungen nicht - trotz aller Schikanen. Wenn du ein Ziel im Leben hast, werden die Dinge einfacher. Meine Ziele sind Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit und das Recht, aufzustehen und zu sagen, die Regierung ist unfair." Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) WaleedAbuKhair.rtf

Januar 2016


  • Demokratische Republik Kongo - Fred Bauma und Yves Makwambala

Fred Bauma und Yves Makwambala gehören zu einer kongolesischen Jugendbewegung. Weil sie mehr Demokratie fordern, droht den beiden Aktivisten die Todesstrafe. Im März 2015 stürmten Sicherheitskräfte in Kinshasa eine Pressekonferenz der Jugendbewegung "Filimbi", die friedliches, politisches Engagement von Jugendlichen unterstützt. Dreißig Personen wurden festgenommen, darunter auch Gäste aus Senegal und Burkina Faso, internationale Journalistinnen und Journalisten sowie ein US-Diplomat. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) BAUMA_MAKWAMBALA.rtf

  • Malaysia - Zulkiflee Anwar Ulhaque (Zunar)

Die Meinungsfreiheit in Malaysia gerät immer stärker unter Druck. Dem bekannten Karikaturisten Zunar droht eine jahrzehntelange Haftstrafe, nur weil er sich kritisch über die Justiz geäußert hat. Der Karikaturist Zulkiflee Anwar Ulhaque - genannt Zunar - nimmt in seinen Zeichnungen häufig politische Missstände wie Korruption oder Wahlbetrug aufs Korn. Weil er sich auf Twitter kritisch über die Verurteilung eines malaysischen Oppositionsführers geäußert hat, droht ihm jetzt eine jahrzehntelange Gefängnisstrafe. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Zunar.rtf

  • Myanmar - Phyoe Phyoe Aung

Die Aktivistin Phyoe Phyoe Aung organisierte in Myanmar einen Protestmarsch von Studierenden. Nun muss sie mit einer Gefängnisstrafe von neun Jahren rechnen. Anfang 2015 kam es in Myanmar zu weitgehend friedlichen Protesten von Studierenden. Sie richteten sich gegen ein neues Bildungsgesetz, wonach künftig allein die Regierung über Lehrinhalte an Hochschulen entscheidet und Studierende keine unabhängigen Vereinigungen mehr bilden dürfen. Im März löste die Polizei einen Protestmarsch von Studierenden gewaltsam auf, bevor er die Stadt Rangun erreichte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) PHYOE_AUNG.rtf

Dezember 2015


Übersetzungen Dezember: Übersetzungen_Dezember.pdf

  • Mexiko - Héctor Rangel Ortiz

Héctor Rangel Ortiz und zwei seiner Kollegen verschwanden am 10. November 2009 in Monclova, einer Stadt im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila. Héctor Rangel war bis zu seinem Verschwinden in einem Familienunternehmen tätig und befand sich in Monclova auf Geschäftsreise. Er rief von einem Hotel aus bei seiner Familie an und sagte, dass die örtliche Polizei seine Kollegen angehalten und ihren Wagen sichergestellt habe. Er werde jetzt zur Polizeiwache gehen, um Näheres herauszufinden. Seit diesem Anruf hat niemand mehr etwas von den drei Männern gehört. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch für Frauen) HectorRangel_w.rtf
Formulierungsvorschlag (Spanisch für Männer) HectorRangel_m.rtf

  • Iran - Sieben Angehörige der religiösen Minderheit der Baha'i

Fariba Kamalabadi Taefi, Mahvash Sabet, Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, Saeid Rezaei, Behrouz Tavakkoli und Vahid Tizfahm gehören der religiösen Minderheit der Baha'i im Iran an und sind Mitglieder einer Koordinierungsgruppe, die religiöse und administrative Angelegenheiten der Baha'i regelt. Sie verbüßen derzeit eine zehnjährige Haftstrafe, die offenbar mit ihrer friedlichen Religionsausübung zusammenhängt. Die Religion der Baha'i wird von der iranischen Verfassung nicht anerkannt, sodass sie ihren Glauben nicht frei praktizieren dürfen. Seit ihrer Festnahme im Jahr 2008 haben die Inhaftierten nur eingeschränkt Zugang zu ihren Rechtsbeiständen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) FaribaKamalabadi.rtf

  • Haiti - Bewohner_Innen Von Village Grâce De Dieu

Die Siedlung Village Grâce de Dieu liegt an der östlichen Grenze von Canaan, einem Landstrich am nördlichen Stadtrand der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Schätzungen zufolge ließen sich etwa 250.000 Menschen nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar 2010 in Canaan nieder. Viele von ihnen waren zuvor gezwungen worden, Lager für Binnenvertriebene zu verlassen. Am 30. Januar 2014 suchte ein Friedensrichter die Siedlung Village Grâce de Dieu auf, der von Polizeikräften und einer Gruppe bewaffneter Männer begleitet wurde. Diese begannen, etwa 100 Familien aus der Siedlung zu vertreiben. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Französisch für Frauen) GraceDeDieu_w.rtf
Formulierungsvorschlag (Französisch für Männer) GraceDeDieu_m.rtf

November 2015


Übersetzungen November: November_Übersetzungen.pdf

  • Indonesien - Apius Gobay, Alpius Youw, Simon Degei, Yulianus Yeimo und weitere friedlich Demonstrierende

Am Morgen des 8. Dezember 2014 nahmen Hunderte Menschen an einer friedlichen Demonstration in Paniai in der indonesischen Provinz Papua teil. Die Demonstrierenden, unter denen sich auch Kinder befanden, hatten sich wegen eines Vorfalls versammelt, der sich ihren Angaben zufolge in der Nacht zuvor ereignet hatte. Eine Gruppe von Soldat_innen soll dabei mehrere Kinder aus einem nahegelegenen Dorf geschlagen haben. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Paniai.rtf

  • Südafrika - Noxolo Nogwaza

Noxolo Nogwaza wurde in den frühen Morgenstunden des 24. April 2011 getötet, als sie sich nach einem Abend mit Freund_innen auf dem Weg nach Hause befand. Die 24-Jährige wurde vergewaltigt und mehrfach geschlagen - allem Anschein nach, weil sie lesbisch war. Dann warf man ihre Leiche in einen Entwässerungsgraben. Die Regierung Südafrikas hat eine nationale Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Hassverbrechen an Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgeschlechtlichen und Intersexuellen (LGBTI) ins Leben gerufen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) NoxoloNogwaza.rtf

  • Russische Föderation - Oleg Sentsov und Alexandr Kolchenko

Der Filmregisseur Oleg Sentsov und der Aktivist Alexandr Kolchenko wurden am 25. August 2015 in einem unfairen Verfahren vor einem russischen Militärgericht zu 20 bzw. 10 Jahren Haft verurteilt. Beide Männer sind ukrainische Staatsbürger und wurden von Angehörigen des russischen Geheimdiensts (FSB) auf der besetzten Krim festgenommen. Sie hatten an friedlichen Demonstrationen gegen die russische Besetzung der Krim teilgenommen und wurden deshalb wegen "terroristischer Aktivitäten" angeklagt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Russisch) Kolchenko.rtf

Oktober 2015


  • Iran - Omid Kokabee

Omid Kokabee wollte nach einem Besuch bei seiner Familie im Iran gerade die Rückreise in die USA antreten, als er am 30. Januar 2011 am Flughafen von Teheran festgenommen wurde. Er war zu diesem Zeitpunkt Doktorand der Physik an der Universität von Texas. Nach 15 Monaten in Untersuchungshaft fand im Mai 2012 ein Gerichtsverfahren statt. Man warf ihm "Kontakt mit feindlich gesinnten Ländern" und "Erhalt verbotener Zahlungen" vor. Bei diesen Zahlungen handelt es sich um das Stipendium der Universität Texas. Vor Gericht wurde kein Beweismaterial gegen ihn vorgelegt und es wurde ihm untersagt, vor der Verhandlung mit seinem Rechtsbeistand zu sprechen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) OmidKokabee.rtf

  • Honduras - COFADEH

Die Organisation COFADEH (Comité de Familiares de Detenidos-Desaparecidos en Honduras) setzt sich für die Familienangehörigen von Inhaftierten und "Verschwundenen" ein und zählt zu den wichtigsten Menschenrechtsorganisationen in Honduras. Seit einigen Jahren greift COFADEH nicht nur Fälle von Verschwindenlassen auf, sondern auch von Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen, Drohungen und Drangsalierungen gegen Menschenrechtsverteidiger_innen, unverhältnismäßiger Gewalt durch Angehörige der Polizei und der Sicherheitskräfte, Landstreitigkeiten und schlechten Haftbedingungen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) COFADEH.rtf

  • Marokko - Wafae Charaf und Oussama Housne

afae Charaf und Oussama Housne setzen sich für Menschenrechte ein und sind politisch aktiv. 2014 wurden sie nach friedlichen Protesten willkürlich festgenommen und gefoltert. Als sie dies öffentlich machten, verurteilte man sie wegen "falscher Anschuldigung" zu zwei bzw. drei Jahren Haft. Obwohl keiner der beiden Polizeikräfte beschuldigt hatte, wurden sie zudem wegen "Verleumdung der marokkanischen Polizei" zur Zahlung einer Entschädigung verurteilt. Wafae Charaf und Oussama Housne sind gewaltlose politische Gefangene. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) OussamaHousne.rtf

September 2015


  • Gambia - Ebrima B. Manneh

Der Journalist Ebrima B. Manneh wurde am 11. Juli 2006 in den Redaktionsräumen der regierungsnahen Zeitung "Daily Observer" mutmaßlich von Angehörigen des gambischen Geheimdiensts "National Intelligence Agency" (NIA) festgenommen. Der NIA bestritt anschließend jedoch jegliche Beteiligung an der Festnahme von Ebrima B. Manneh. Berichte deuten darauf hin, dass er sich auf der Polizeistation in Fatoto im Osten Gambias ohne Anklage in Haft befindet. Zudem soll eine Eingreiftruppe der Polizei ihn Ende Juli 2007 zum Krankenhaus Royal Victoria Teaching Hospital in der gambischen Hauptstadt Banjul gebracht haben, wo er wegen Bluthochdrucks behandelt worden sein soll. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Ebrima_B_Manneh.rtf

  • Pakistan - Masood Janjua und Faisal Faraz

Am 30. Juli 2005 nahmen der Geschäftsmann Masood Janjua und sein Freund Faisal Faraz einen Bus in Richtung Peschawar. Seitdem fehlt jede Spur von ihnen. Die Frau von Masood Janjua, Amina Janjua, meldete ihren Mann sofort bei der Polizei als vermisst. Sie suchte Polizeistationen und Armeestützpunkten auf, erhielt jedoch keinerlei Auskünfte. Seitdem versuchen die Familien von Masood Janjua und Faisal Faraz unermüdlich, den Aufenthaltsort der beiden Männer ausfindig zu machen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) JanjuaFaraz.rtf

  • '''Russische Föderation - Rasul Kudaev

Rasul Kudaev wurde am 23. Oktober 2005 wegen der mutmaßlichen Beteiligung an einem bewaffneten Überfall auf Regierungsanlagen in der Stadt Naltschik in der russischen Republik Kabardino-Balkarien festgenommen. Im Zusammenhang mit diesem Überfall wurde gegen insgesamt 58 Personen Anklage erhoben. Sowohl bei seiner Festnahme als auch während seiner mehrtägigen Inhaftierung bei der Polizeieinheit für organisierte Kriminalität (UBOP) wurde Rasul Kudaev gefoltert und anderweitig misshandelt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) RasulKudaev.rtf

August 2015


  • Burundi - Pierre Claver Mbonimpa

Der renommierte Menschenrechtsverteidiger Pierre Claver Mbonimpa wurde am 15. Mai 2014 festgenommen und anschließend vier Monate in Haft gehalten. Grund dafür waren Kommentare, die er zuvor im Radio abgegeben hatte. Darin hatte er erklärt, dass junge Männer Waffen und Uniformen erhalten und zur Militärausbildung in die benachbarte Demokratische Republik Kongo gebracht würden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ClaverMbonimpa.rtf

  • Mexiko - Ángel Colón

Der afro-honduranische Migrant Ángel Colón versuchte Anfang 2009 über Mexiko in die USA zu gelangen. Er hoffte, dort eine Arbeit zu finden, um die medizinische Behandlung seines krebskranken Sohnes bezahlen zu können. Im März 2009 wartete er in einem Haus in der mexikanischen Stadt Tijuana auf eine Möglichkeit, die Grenze überqueren zu können. Am 9. März 2009 stürmten bewaffnete Polizisten das Haus und nahmen Ángel Colón fest. In den folgenden Tagen wurde er gefoltert und anderweitig misshandelt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) AngelColon.rtf

  • Hakan Yaman - Türkei

Am 3. Juni 2013 kam Hakan Yaman auf dem Heimweg von seiner Arbeit als Busfahrer am Gezi-Park vorbei, wo gerade eine Demonstration gegen Polizeigewalt stattfand. Eigenen Angaben zufolge wurde er nur wenige Augenblicke später brutal von Polizisten angegriffen: "Erst wurde ich von einem Wasserwerfer getroffen. Dann traf mich ein Tränengaskanister am Bauch und ich fiel zu Boden. Etwa fünf Polizisten kamen auf mich zu und schlugen immer wieder auf meinen Kopf ein." Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) HakanYaman2.rtf

Juli 2015


  • Myanmar - Lu Maw Naing, Yarzar Oo, Paing Thet Kyaw, Sithu Soe und Tint San

Nachdem in der wöchentlich erscheinenden Zeitung "Unity" über eine mutmaßliche geheime Chemiefabrik in der Region Magwe berichtet worden war, wurde der Journalist Lu Maw Naing am 31. Januar 2014 in der Stadt Pakokku festgenommen. Einen Tag später nahm man drei weitere Journalisten der Zeitung, Yarzar Oo, Paing Thet Kyaw und Sithu Soe, sowie den Geschäftsführer, Tint San, in ihrem Büro in Rangun fest. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) LU_MAW_NAING.rtf

  • Syrien - Khalil Ma'touq und Mohammed Thatha

Khalil Ma'touq arbeitet als Menschenrechtsanwalt in Syrien und ist der Leiter des syrischen Zentrums für juristische Studien und Forschung. Er verteidigt bereits seit Anfang der 1990er Jahre friedliche politische Aktivist_innen und verlangt dafür meist kein Honorar. Der Menschenrechtsanwalt hat die Fälle zahlreicher gewaltloser politischer Gefangener übernommen, für deren Freilassung sich auch Amnesty International eingesetzt hat. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) KHALIL MATOUQ.rtf

  • China - Su Changlan

Am 3. Dezember 2014 wurde die Inhaftierung der chinesischen Frauenrechtlerin Su Changlan offiziell registriert und noch am selben Tag Anklage gegen sie wegen "Anstiftung zum Umsturz" erhoben. Gemäß dem chinesischen Strafgesetz droht ihr bei einem Schuldspruch eine lebenslange Haftstrafe. Allem Anschein nach steht die gegen sie erhobene Anklage in Verbindung mit ihrem Einsatz als Frauenrechtlerin und mit Online-Beiträgen, in denen sie sich im September 2014 solidarisch mit den Protesten in Hongkong gezeigt hatte, die mehr Demokratie forderten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) SU_CHANGLAN.rtf

Juni 2015


  • Indonesien - Filep Karma

Am 26. Mai 2005 wurde der ehemalige Beamte Filep Karma wegen "Unruhestiftung" angeklagt und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, bei einer Zeremonie eine papuanische Unabhängigkeitsflagge hochgehalten zu haben. Berichten zufolge wurde er auf dem Weg zur Polizeistation geschlagen. Der studentische Aktivist Yusak Pakage, der auch an der Zeremonie teilgenommen hatte, wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Juli 2010 lehnte Filep Karma eine Begnadigung durch den Präsidenten ab, da er sie als Schuldeingeständnis ansah und damit die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit gefährdet würden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) FilepKarma.rtf

  • Aserbaidschan - Leyla Yunus und Arif Yunus

Leyla Yunus, Vorsitzende der NGO "Institute for Peace and Democracy" und eine der bekanntesten Menschenrechtlerinnen in Aserbaidschan, wurde am 30. Juli 2014 wegen Vorwürfen des Landesverrats, der Steuerhinterziehung, der Fälschung, des Betrugs und des Unterhaltens illegaler Geschäftsbeziehungen festgenommen. Der letzte Anklagepunkt steht in Zusammenhang mit Geldern, die das Institut erhalten hatte. Ihr Ehemann Arif Yunus wurde am 5. August 2014 wegen ähnlicher Vorwürfe, die im Zusammenhang mit seiner Beteiligung an Aktivitäten der NGO standen, festgenommen. Amnesty International sieht diese Anschuldigungen als Versuch, Leyla und Arif Yunus mundtot zu machen, und betrachtet sie als gewaltlose politische Gefangene. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) LeylaYunus.rtf

  • Usbekistan - Muhammad Bekzhanov

Der Journalist Muhammad Bekzhanov befindet sich mittlerweile seit 16 Jahren in Usbekistan im Gefängnis. Vor seiner Inhaftierung war er Journalist und Herausgeber einer verbotenen oppositionellen Zeitung. Sicherheitskräfte folterten ihn im Jahr 1999, um ihn zu zwingen, "staatsfeindliche" Straftaten zu gestehen. "Ich liege seit Tagen in einer Blutlache. Ohne Wasser, ohne Essen. Ich versuche, mich an all die guten Dinge in meinem Leben zu erinnern - meine Kinder, meine Frau und bereite mich mental auf meinen Tod vor." So beschreibt Muhammad Bekzhanov die Folter, der er ausgesetzt war. Man schlug ihn mit Gummiknüppeln, schnürte ihm die Luft ab und versetzte ihm Elektroschocks. Sein "Geständnis" wurde vor Gericht zugelassen, die von ihm erhobenen Foltervorwürfe ignoriert. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MuhammadBekzhanov.rtf

Mai 2015


  • Ägypten - Abrar Al-Alany, Menatalla Moustafa, Yousra Elkhateeb

Am 12. November 2013 kam es auf dem Campus der Mansoura-Universität zu Zusammenstößen zwischen Unterstützer_innen und Gegner_innen der inzwischen verbotenen Muslimbruderschaft, die fünf Stunden anhielten. Dabei wurden mindestens 70 Personen verletzt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) YousraElkhateeb.rtf

  • Brasilien - Angehörige der Guarani-Kaiowá aus der Gemeinde Apika'y

Die Sicherheit von etwa 60 Angehörigen der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá aus der Gemeinde Apika'y und anderen Ortschaften ist bedroht. Unter ihnen befinden sich auch Kinder. Sie haben am 15. September 2013 eine Zuckerrohrplantage im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul besetzt, die sich ihren Aussagen zufolge auf angestammten Ländereien ihrer Gemeinschaft befindet. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) GuaraniKaiowa.rtf

  • Eritrea - Aster Fissehatsion

Aster Fissehatsion wird seit September 2001 ohne Anklage oder Gerichtsverfahren und ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft gehalten. Sie war gemeinsam mit zehn weiteren Personen festgenommen worden, die alle der regierungskritischen "G-15-Gruppe" angehörten. Unter den Festgenommenen befand sich auch ihr früherer Ehemann, der einstige Vize-Präsident von Eritrea, Mahmoud Ahmed Sheriffo. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AsterFissehatsion.rtf

April 2015


Übersetzungen April: Übersetzungen_April.pdf

  • USA - Shaker Aamer

Der saudi-arabische Staatsbürger Shaker Aamer wurde 2002 als einer der ersten in das berüchtigte US-Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba gebracht. Er ist dort seit mehr als 13 Jahren inhaftiert und hat angegeben, brutal gefoltert und den Großteil der Zeit in Einzelhaft gehalten worden zu sein. Shaker Aamer wurde nie einer Straftat angeklagt oder vor Gericht gestellt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ShakerAamer.rtf

  • Dominikanische Republik - Juan Alberto Antuan Vill, Liliana Nuel und Yolanda Alcino

April 2015 Aufgrund ihrer haitianischen Abstammung werden Juan Alberto Antuan Vill, Liliana Nuel und Yolanda Alcino von den dominikanischen Behörden seit vielen Jahren ihre Ausweisdokumente vorenthalten. Die Situation spitzte sich im September 2013 für sie und andere Betroffene noch zu, als das dominikanische Verfassungsgericht anordnete, Menschen haitianischer Abstammung, die zwischen 1929 und 2007 geboren wurden, nachträglich die dominikanische Staatsbürgerschaft zu entziehen, wodurch die Betroffenen staatenlos werden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch) AntuanAlcino.rtf

  • Swasiland - Bhekithemba Makhubu und Thulani Maseko

Der Herausgeber des monatlich erscheinenden Nachrichtenmagazins "The Nation", Bhekithemba Makhubu (auch bekannt als Bheki), und der Menschenrechtsanwalt Thulani Maseko wurden am 18. März 2014 in Swasiland festgenommen. Anlass waren zwei von ihnen verfasste Artikel, in denen sie Zweifel an der Unabhängigkeit und Integrität der Justiz in Swasiland äußerten. Beiden Männern wurde nach ihrer Festnahme der Zugang zu ihren Rechtsbeiständen verwehrt und sie mussten in Untersuchungshaft bleiben, nachdem ein Eilverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) BhekiMakhubu.rtf

März 2015


  • Indien - Irom Sharmila

Die indische Menschenrechtsaktivistin Irom Sharmila befindet sich seit dem 2. November 2000 aus Protest gegen ein Sondergesetz mit dem Namen Armed Forces (Special Powers) Act (AFSPA) im Hungerstreik. Sie macht das Gesetz für zahlreiche Gewalttaten im ostindischen Bundesstaat Manipur sowie in anderen Regionen im Nordosten Indiens verantwortlich. Kurz nach Beginn ihres Protestes wurde die "Eiserne Lady von Manipur" festgenommen und wegen "versuchten Suizids" angeklagt, der in Indien lange Zeit als Straftat betrachtet wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) IromSharmila.rtf

  • Türkei - Ali Özdemir

Dem Syrer Ali Özdemir ist in der Nacht des 18. Mai 2014 in den Kopf geschossen worden, als er versuchte, die türkische Grenze mit neun weiteren syrischen Flüchtlingen zu überqueren. Der damals 14-Jährige überlebte, verlor jedoch das Augenlicht auf beiden Augen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AliOezdemir.rtf

  • Saudi-Arabien - Waleed Abu Al Khair

Waleed Abu al Khair befindet sich seit April 2014 im al-Malaz-Gefängnis in Riad in Haft. Er ist ein bekannter Anwalt und Menschenrechtsverteidiger und hat 2008 den "Menschenrechtsmonitor Saudi-Arabien" gegründet, eine der wenigen örtlichen NGOs, die Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien aufdeckt. Zu den zahlreichen Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen, die er bereits vor Gericht vertreten hat, gehört auch Raif Badawi. Der saudi-arabische Online-Aktivist ist wegen der Gründung und Verwaltung der Website "Saudi-arabische Liberale" und Beleidigung des Islam zu zehn Jahren Haft, einer hohen Geldstrafe und 1.000 Stockschlägen verurteilt worden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) WaleedAbualKhair.rtf

Februrar 2015 ---

  • Kolumbien - Friedensgemeinde San José De Apartadó

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó setzt sich aus mehreren Ortschaften zusammen, die in der Gemeinde Apartadó im Departamento Antioquia im Nordwesten Kolumbiens liegen. Die Bewohner_innen der Region verteidigen ihr Recht, nicht in den bewaffneten Konflikt zwischen Sicherheitskräften und Paramilitärs auf der einen und Guerillaeinheiten auf der anderen Seite hineingezogen zu werden. Sie verweigern das Tragen von Waffen und liefern keiner der beiden Seiten Informationen oder logistische Unterstützung. Als Gegenleistung verlangt die Friedensgemeinde, dass die an dem bewaffneten Konflikt beteiligten Parteien sich von ihrem Land fernhalten und ihre neutrale Position respektieren. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Apartado.rtf

  • Sri Lanka - Prageeth Eknaligoda

Der sri-lankische Journalist und Karikaturist Prageeth Eknaligoda verschwand am 24. Januar 2010 im Vorfeld der damaligen Präsidentschaftswahlen. Zeugenaussagen zufolge soll ungefähr zum Zeitpunkt seines Verschwindens ein weißer Lieferwagen ohne Kennzeichen vor seinem Haus gesehen worden sein. Prageeth Eknaligoda war für "Lanka-e-News" in der Hauptstadt Colombo tätig und kritisierte die Regierung offen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) PragreethEknaligoda.rtf

  • China - Ilham Tohti

Am 23. September 2014 wurde der uigurische Wissenschaftler und Schriftsteller Ilham Tohti in China wegen "Separatismus" zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Professor für Wirtschaftswissenschaften und Gründer der Webseite "Uighur Online" kritisiert seit Jahren den Umgang der chinesischen Regierung mit der uigurischen Minderheit. Das mittlere Volksgericht in Urumqi, der Hauptstadt der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang, sprach Tohti zudem lebenslänglich alle politischen Rechte ab und ordnete die Beschlagnahmung seines Besitzes an. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) IlhamTohti.rtf

Januar 2015 ---

  • IRAN - MITGLIEDER DER BAHA'I-GLAUBENSGEMEINSCHAFT

Sieben führende Mitglieder der Baha'i-Glaubensgemeinschaft verbüßen derzeit eine 20-jährige Haftstrafe. Es handelt sich um zwei Frauen und fünf Männer. Nach Auffassung von Amnesty International wurden sie allein wegen der friedlichen Ausübung ihrer Religion inhaftiert. Die Baha'i werden im Iran verfolgt, da ihr Glaube in der iranischen Verfassung nicht als offizielle Religion anerkannt ist. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) BAHAI_IRAN.rtf

  • LAOS - SOMBATH SOMPHONE

Sombath Somphone, der sich insbesondere für Bildung und nachhaltige Entwicklung einsetzte, wurde im Dezember 2012 von Unbekannten in einem Lastwagen verschleppt. Er war zuvor von der Polizei in Vientiane, der Hauptstadt von Laos, angehalten worden. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) SOMBATH_SOMPHONE.rtf

  • PHILIPPINEN - JERRYME CORRE

Jerryme Corre wurde im Januar 2012 von der Polizei festgenommen und bezichtigt, einen Polizisten getötet zu haben. Seinen Angaben zufolge wurde er bei der Festnahme und in Gewahrsam gefoltert. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) JERRYME_CORRE.rtf

Dezember 2014 ---

  • Indien - Rampyari Bai und Safreen Khan sowie weitere Überlebende des Bhopal-Unglücks

Am 3. Dezember 1984 traten aus einer Pestizidfabrik im indischen Bhopal mehrere Tonnen giftiger Stoffe aus. Das Gasunglück tötete innerhalb von drei Tagen zwischen 7.000 und 10.000 Menschen. Viele Überlebende leiden auch heute noch unter schweren gesundheitlichen Beschwerden, besonders Frauen sind betroffen. Die Verunreinigung durch Giftmüll auf dem verlassenen Fabrikgelände stellt zudem nach wie vor eine ernste Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar, die in der Nähe wohnen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) RampyariBai.rtf

  • Usbekistan - Erkin Musaev

Erkin Musaev, ein ehemaliger Mitarbeiter des usbekischen Verteidigungsministeriums, war für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Usbekistan tätig, als er im Januar 2006 festgenommen wurde. 2006 und 2007 wurde er in einer Reihe unfairer Gerichtsverfahren wegen Landesverrats und Amtsmissbrauchs zu 20 Jahren Haft verurteilt. Die Vorwürfe gegen ihn sind allem Anschein nach politisch motiviert. Er hat sie stets bestritten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kyrillisch) ErkinMusaev.rtf

  • Norwegen - John Jeanette Solstad Remø

Die Norwegerin John Jeanette Solstad Remø wird im Freundeskreis nur "Jeanette" genannt. Offiziell benutzt sie jedoch bewusst ihren vollen Namen - um auf die Diskriminierung aufmerksam zu machen, der sie und andere Transgender in Norwegen ausgesetzt sind. Ihren Namen konnte John Jeanette nach ihrem Coming-Out 2010 recht unproblematisch ändern lassen - nicht aber ihr amtliches Geschlecht. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) JeanetteSolstad.rtf

November 2014 --- Übersetzungen der Formulierungsvorschläge November: Übersetzungen_November_14.pdf

  • Südafrika - Frauen und Mädchen in der Gemeinde Mkhondo

Im Bezirk Mkhondo im Osten Südafrikas sterben Schwangere und junge Mütter allein deshalb, weil sie keine ausreichende medizinische Versorgung erhalten. Die Müttersterblichkeitsrate ist extrem hoch, weil die Gemeinde Mkhondo zu den medizinisch am schlechtesten versorgten Gebieten Südafrikas zählt. Um die Gefahr zu reduzieren, während der Schwangerschaft oder bei der Geburt eines Kindes zu sterben, sollten Frauen und Mädchen ab dem frühesten Stadium der Schwangerschaft medizinisch versorgt werden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Mkhondo.rtf

  • Vereinigte Arabische Emirate - Dr. Mohammed Al-Roken

Mohammed al-Roken ist ein bekannter Menschenrechtsanwalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und ein langjähriger Unterstützer von Amnesty International. Er war 2012 festgenommen worden, als die Regierung mit großer Härte gegen Personen vorging, die sich für politische Reformen und den Schutz der Menschenrechte in den VAE einsetzten. Mohammed al-Roken wurde im Juli 2013 in dem als "VAE 94" bekannten Sammelverfahren, das bei Weitem nicht den internationalen Standards für ein faires Verfahren entsprach, zu zehn Jahren Haft verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AbdullahalRoken.rtf

  • Venezuela - Daniel Quintero

Daniel Quintero, ein 21 Jahre alter Student, wurde am 21. Februar 2014 in Maracaibo von der venezolanischen Nationalgarde festgenommen, weil er gegen die Regierungspolitik protestiert hatte. Er wurde von Angehörigen der Nationalgarde geschlagen, eingeschüchtert und mit Vergewaltigung bedroht. Daniel Quintero sagte Amnesty International: "Einer nach dem anderen trat mich und schlug mir mit der Faust ins Gesicht und in die Rippen. Außerdem schlugen sie mir ihre Gewehrkolben an die Stirn. Einer von ihnen schlug mit einem Lederseil auf meine linke Schulter ein." Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch) DanielQuintero.rtf

Oktober 2014 ---

  • Japan - Iwao Hakamada

Iwao Hakamada wurde mit dem Tod einer vierköpfigen Familie in Verbindung gebracht und 1966 festgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war er Mitte dreißig und arbeitete in einer Fabrik. Gerade hatte er seine Karriere als professioneller Boxer beendet. Nach einem unfairen Gerichtsverfahren wurde Iwao Hakamada schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Er verbrachte 46 Jahre in der Todeszelle. Im März 2014 ordnete das Bezirksgericht Shizuoka seine Freilassung an, setzte seine Hinrichtung aus und gewährte eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Die Staatsanwaltschaft legte Rechtsmittel gegen dieses Urteil ein. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) IwaoHakamada.rtf

  • Belarus - Ihar Tsikhanyuk

Ihar Tsikhanyuk lag am 6. Februar 2013 zur Behandlung eines Magengeschwürs in Hrodna in West-Belarus im Krankenhaus, als zwei Polizist_innen in Zivil die Station betraten und ihn aufforderten, sie zu begleiten. Auf der Polizeistation befragten sie ihn nach der Marke seines Handys, seines Autos und seiner Schuhe. Als sich Ihar Tsikhanyuk bückte, um unter seinen Schuhen nachzusehen, schlugen ihn die Polizist_innen auf den Brustkorb, sodass er zu Boden fiel. Sie befahlen ihm, aufzustehen und schlugen ihn erneut. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) IharTsikhanyuk.rtf

  • Türkei - Hakan Yaman

Am 3. Juni 2013 kam Hakan Yaman, ein Busfahrer aus Istanbul, auf dem Heimweg von der Arbeit zufällig an einer Demonstration gegen Polizeigewalt vorbei. Kurz darauf griffen Polizeibeamt_innen ihn brutal an. "Zuerst wurde ein Wasserwerfer auf mich gerichtet. Dann schlugen sie mir einen Tränengaskanister in den Bauch, sodass ich zusammenbrach. Dann kamen ungefähr fünf Polizeibeamt_innen auf mich zu und schlugen mir mehrfach auf den Kopf. Einer von ihnen drückte mir einen harten Gegenstand ins Gesicht und quetschte mir damit ein Auge aus. Ich lag am Boden und konnte mich nicht bewegen. Jemand rief: 'Der ist fertig, wir sollten ihn endgültig erledigen.' Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) HakanYaman.rtf

September 2014 ---

  • Äthiopien - Eskinder Nega

Der Journalist Eskinder Nega wurde im September 2011 festgenommen, nachdem er regierungskritische Artikel geschrieben hatte, in denen er den Schutz der Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit forderte. Im Juni 2012 wurde er wegen terroristischer Straftaten schuldig gesprochen und einen Monat später zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) EskinderNega.rtf

  • Israel und besetzte Palästinensische Gebiete - Bewohner_Innen des Dorfes Nabi Saleh

Nabi Saleh ist ein kleines Dorf in den besetzten palästinensischen Gebieten, das etwa 20 Kilometer nordwestlich der Stadt Ramallah liegt. Die 550 Dorfbewohner_innen werden von der israelischen Armee routinemäßig gewaltsam unterdrückt. Seit 2009 demonstrieren sie jede Woche friedlich gegen die militärische Besatzung durch Israel. Außerdem protestieren sie gegen die illegal errichtete israelische Siedlung Halamish, durch die sie fast ihr gesamtes Ackerland verloren haben. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) NabiSaleh.rtf

  • Usbekistan - Salidzhon Abdurakhmanov

Der 64-jährige Journalist und Menschenrechtsverteidiger Salidzhon Abdurakhmanov verbüßt derzeit in Usbekistan eine zehnjährige Haftstrafe wegen mutmaßlichen Drogenbesitzes und geplanten Drogenhandels. Amnesty International geht davon aus, dass die Vorwürfe konstruiert wurden. Die Organisation betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen, der sich nur wegen der friedlichen Äußerung seiner kritischen Überzeugungen in Haft befindet. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) SalidzhonAbdurakhmanov.rtf

August 2014 ---

  • Usbekistan - Azam Farmonov

Azam Farmonov, Mitglied der unabhängigen Menschenrechtsorganisation "Human Rights Society of Uzbekistan", verbüßt eine neunjährige Haftstrafe in einem abgelegenen Hochsicherheitsgefangenenlager im Nordwesten von Usbekistan. Amnesty International betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen. Azam Farmonov wurde am 29. April 2009 in seiner Heimatstadt Gulistan im Osten des Landes festgenommen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) AzamFarmonov.rtf

  • Mexiko - Bárbara Italia Méndez

Bárbara Italia Méndez, die ehrenamtlich für eine Kinderhilfsorganisation arbeitete, machte sich am Abend des 3. Mai 2006 von Mexiko-Stadt auf den Weg nach San Salvador Atenco im Bundesstaat México, nachdem sie gehört hatte, dass dort bei Zusammenstößen zwischen Protestierenden und der Polizei ein Kind getötet worden war. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) BarbaraItaliaMendez.rtf

  • Nigeria - Moses Akatugba

Der 16-jährige Moses Akatugba wurde am 27. November 2005 auf offener Straße in seiner Heimatstadt Epkan von Soldaten festgenommen, weil er einige Handys und Headsets gestohlen haben soll. Man brachte ihn in eine nahegelegene Kaserne, wo er Erniedrigungen und Misshandlungen ausgesetzt war. Die Soldaten forderten ihn auf, eine Leiche zu identifizieren, was er allerdings nicht konnte, da er den toten Mann noch nie gesehen hatte. Daraufhin schlugen die Soldaten den Jungen und brachten ihn schließlich zur Polizeistation von Epkan. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) MosesAkatugba.rtf

Juli 2014


  • Philippinen - Darius Evangelista

Margie Evangelista sah ihren Ehemann Darius Evangelista am 5. März 2010 zum letzten Mal. An dem Tag wurde er wegen Diebstahls festgenommen. Sie hörte nichts von ihm, bis ihr jemand am 17. August 2010 erzählte, ihn in den Nachrichten gesehen zu haben. Das Video zeigte einen nackten Mann, der sich vor Schmerzen wandte, während ein Polizeibeamter ihn schlug und immer wieder an einer Schnur zog, die an seinen Genitalien befestigt war. Andere Polizeibeamt_innen in Uniform sahen zu. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) DariusEvangelista.rtf

  • Mexiko - Miriam López

Am 2. Februar 2011 nahmen zwei maskierte Männer Miriam López in ihrem Heimatort Ensenada im mexikanischen Bundesstaat Baja California fest. Die damals 27-Jährige, die gerade ihre Kinder zur Schule gebracht hatte, wurde zu einer Kaserne gefahren und dort eine Woche lang gefangen gehalten. Während dieser Zeit vergewaltigten Soldaten Miriam López mehrfach und folterten sie mit Elektroschocks. Sie zwangen die junge Frau, in schmerzhaften Positionen zu verharren und zogen ihr eine Plastiktüte über den Kopf, bis sie fast erstickte. Außerdem drohten die Soldaten Miriam López, sie würden ihrem Mann und ihren Kindern etwas antun. Man warf ihr vor, an Drogenhandel beteiligt zu sein, und folterte sie so lange, bis sie ein "Geständnis" unterschrieb. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) MiriamLopez.rtf

  • Usbekistan - Isroil Kholdorov

Juli 2014 Isroil Kholdorov, ein Menschenrechtsverteidiger und gewaltloser politischer Gefangener, wurde im Februar 2007 in einem unfairen Gerichtsverfahren wegen Verbrechen gegen den Staat für schuldig befunden und zu sechs Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Im Juni 2012 verfügte ein Gericht weitere drei Jahre Haft gegen ihn, weil er gegen Gefängnisregeln verstoßen haben soll. Er befindet sich derzeit in einem Gefangenenlager in der Region Kashkadarinskaia. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) IsroilKholdorov.rtf

Juni 2014


  • Philippinen - Alfreda Disbarro

Alfreda Disbarro saß am 3. Oktober 2013 in einem Internetcafé in Parañaque, als sich ihr zwei Polizeibeamte und ein inoffizieller Hilfspolizist näherten und ihr vorwarfen, eine Drogendealerin zu sein. Die alleinerziehende Mutter, die zeitweise als Polizeiinformantin gearbeitet hatte, wehrte sich vehement gegen die Anschuldigung und öffnete freiwillig ihre Taschen, um jeglichen Verdacht aus der Welt zu schaffen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AlfradaDisbarro.rtf

  • Marokko/Westsahara - Ali Aarrass

2006 ermittelten spanische Behörden gegen den in Belgien lebenden Ali Aarrass wegen Terrorismusverdachts, fanden allerdings weder Hinweise noch Belege. Aufgrund neuer Terrorismusvorwürfe der marokkanischen Behörden lieferten sie den belgisch-marokkanischen Staatsangehörigen 2010 dann doch an Marokko aus. Wie der UN-Menschenrechtsausschuss zuvor bereits befürchtet hatte, wurde er dort nach seiner Ankunft gefoltert. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AliAarrass.rtf

  • Mexiko - Claudia Medina Tamariz

Am 7. August 2012 brachen Marinesoldaten um 3 Uhr nachts in das Haus von Claudia Medina Tamariz in Veracruz ein. Gefesselt und mit verbundenen Augen wurde sie in einem Lieferwagen zu einem Marinestützpunkt gebracht. Ihren Angaben zufolge musste sie dort Elektroschocks über sich ergehen lassen und wurde von Soldaten geschlagen und getreten. Sie berichtet außerdem von sexuellen Übergriffen. Anschließend wurde sie auf einen Stuhl gefesselt und in die brennende Nachmittagssonne gesetzt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ClaudiaMedina.rtf

Mai 2014
Übersetzunngen: Uebersetzungen_Mai_14.rtf


  • Mexiko - Claudia Medina Tamariz

Am 7. August 2012 brachen Marinesoldaten um 3 Uhr nachts in das Haus von Claudia Medina Tamariz in Veracruz ein. Gefesselt und mit verbundenen Augen wurde sie in einem Lieferwagen zu einem Marinestützpunkt gebracht. Ihren Angaben zufolge musste sie dort Elektroschocks über sich ergehen lassen und wurde von Soldaten geschlagen und getreten. Weiterlesen Formulierungsvorschlag (Spanisch) MedinaTamariz.rtf

  • Usbekistan - Dilorom Abdukadirova

Am 13. Mai 2005 nahm Dilorom Abdukadirova zusammen mit Zehntausenden Menschen in der Stadt Andischan an einer Demonstration gegen die desolate Wirtschaftslage teil. Hunderte Demonstrierende wurden getötet, als die Sicherheitskräfte das Feuer eröffneten. Dilorom Abdukadirova konnte entkommen und floh über Kirgisistan nach Australien. Um wieder bei ihrer Familie zu sein, kehrte Dilorom Abdukadirova im Januar 2010 nach Usbekistan zurück. Obwohl die Behörden ihr zuvor wiederholt zugesichert hatten, dass ihr bei der Einreise keine Gefahr drohe, wurde Dilorom Abdukadirova bei der Ankunft am Flughafen Taschkent umgehend festgenommen. Weiterlesen Formulierungsvorschlag (Kyrillisch) DiloromAbdukadirova2.rtf

  • Nigeria - Moses Akatugba

Der 16-jährige Moses Akatugba wurde am 27. November 2005 auf offener Straße in seiner Heimatstadt Epkan von Soldaten festgenommen, weil er angeblich einige Handys und Headsets gestohlen hatte. Man brachte ihn in eine nahegelegene Kaserne, wo er Erniedrigungen und Misshandlungen ausgesetzt war. Die Soldaten forderten ihn auf, eine Leiche zu identifizieren, was er allerdings nicht konnte, da er den toten Mann noch nie gesehen hatte Weiterlesen Formulierungsvorschlag (Englisch) MosesAkatugba.rtf

April 2014


  • China - Liu Xia

Die Dichterin und Künstlerin Liu Xia hatte im Januar einen Herzinfarkt und ist seither herzkrank. Die erforderliche Behandlung im Krankenhaus wurde ihr verweigert und wir machen uns zunehmend Sorgen um ihren physischen und psychischen Gesundheitszustand. Wir gehen davon aus, dass sie zusätzlich zu ihrer Herzerkrankung an schweren Depressionen leidet. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) LiuXia.rtf

  • USA - Mohamed al-Qahtani

Der saudi-arabische Staatsbürger Mohamed al-Qahtani befindet sich seit mittlerweile über zwölf Jahren ohne Gerichtsverhandlung in US-Gewahrsam. Im Dezember 2001 war er nach elf Tagen in pakistanischem Gewahrsam US-Streitkräften in Afgha­nis­tan übergeben worden. Seit 13. Februar 2002 wird er auf dem US-amerikanischen Marinestützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba festgehalten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Qahtani.rtf

  • Bahrain - Jehad Sadeq Aziz Salman und Ebrahim Ahmed Radi al-Moqdad

Die beiden 15-jährigen Jugendlichen Jehad Sadeq Aziz Salman und Ebrahim Ahmed Radi al-Moqdad wurden am 23. Juli 2012 auf einer regierungskritischen Demonstration in der Hauptstadt Manama festgenommen. Sie durften 48 Stunden lang weder mit ihren Familien noch mit einem Anwalt sprechen und wurden ohne die Anwesenheit eines Rechtsbeistandes verhört. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MoqdadSalman.rtf

März 2014


  • Aserbaidschan - Bakhtiyar Guliyev, Mahammad Azizov und Shahin Novruzlu

Bakhtiyar Guliyev und Mahammad Azizov sowie der 17-jährige Shahin Novruzlu wurden im März 2013 festgenommen, nachdem sie regierungskritische Proteste organisiert hatten. Die gegen die Männer erhobenen Vorwürfe lauteten auf illegalen Drogen- und Waffenbesitz. Weiterlesen

  • Mauretanien - 14 Häftlinge des Zentralgefängnisses

Am 23. Mai 2011 wurden 14 Häftlinge des Zentralgefängnisses in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott aus ihren Zellen geholt. Seither sind sie "verschwunden". Die Männer waren wegen terroristischer Vergehen inhaftiert. Weiterlesen

  • Belarus - Mykalau Statkevich

März 2014 Mykalau Statkevich wandte sich gegen die Regierung von Präsident Lukaschenko, indem er 2010 als Präsidentschaftskandidat gegen ihn antrat. Im Mai 2011 verurteilte ein Gericht den Oppositionellen wegen der "Organisation von Massenunruhen" zu sechs Jahren Haft. Weiterlesen

Februar 2014


  • Thailand: Somyot Prueksakasemsuk

Somyot Prueksakasemsuk, Gewerkschafter und ehemaliger Herausgeber einer politischen Zeitschrift, verbüßt derzeit eine zehnjährige Haftstrafe, weil er zwei Artikel veröffentlichte, die von der thailändischen Monarchie als Beleidigung verstanden werden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) SomyotPrueksakasemsuk.rtf

  • Vereinigte Arabische Emirate: Dr. Mohamed 'Abdullah al-Roken

Mohamed 'Abdullah al-Roken ist ein bekannter Menschenrechtsanwalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und ein langjähriger Unterstützer von Amnesty International. Er wurde im Juli 2013 in einem Gerichtsverfahren, das bei Weitem nicht den internationalen Standards für ein faires Verfahren entsprach, zu zehn Jahren Haft verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Abdullah_alRoken.rtf

  • Usbekistan: Dilorom Abdukadirova

Die 48-jährige Dilorom Abdukadirova verbüßt derzeit in Usbekistan eine 18-jährige Haftstrafe. Die vierfache Mutter war am 13. Mai 2005 auf dem Babur-Platz in Andischan, einer Stadt im Südosten Usbekistans, als sich Hunderte von Menschen versammelten, um ihrer Sorge um die Wirtschaft des Landes Ausdruck zu verleihen. Die Behörden bezeichneten die Versammlung jedoch als bewaffneten Aufstand. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) DiloromAbdukadirova.rtf

Januar 2014


  • Mexiko: Héctor Rangel Ortiz

Héctor Rangel Ortiz und zwei seiner Kollegen verschwanden am 10. November 2009 in Monclova, einer Stadt im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila. Héctor Rangel war bis zu seinem Verschwinden im Familienunternehmen tätig und befand sich in Monclova auf Geschäftsreise. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) RangelOrtiz.rtf

  • Vietnam: Tran Huynh Duy Thuc

Im Januar 2010 wurde der Menschenrechtsverteidiger Tran Huynh Duy Thuc wegen seiner Publikationen und Ansichten zu politischen Fragen sowie wirtschaftlichen und sozialen Reformen zu 16 Jahren Haft und anschließenden fünf Jahren Hausarrest verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) DuyThuc.rtf

  • Iran: Omid Kokabee

Omid Kokabee wollte nach einem Besuch bei seiner Familie im Iran gerade die Rückreise in die USA antreten, als er am 30. Januar 2011 am Flughafen von Teheran festgenommen wurde. Er war zu diesem Zeitpunkt Doktorand der Physik an der Universität von Texas. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) OmidKokabee.rtf

Dezember 2013


  • Mexiko: Miriam López

Am 2.Februar 2011 nahmen zwei maskierte Männer Miriam López in ihrem Heimatort Ensenada im mexikanischen Bundesstaat Baja California fest. Die 30-Jährige, die gerade ihre Kinder zur Schule gebracht hatte, wurde zu einer Kaserne gefahren und dort eine Woche lang gefangen gehalten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MiriamLopez1.rtf

  • Tunesien: Jabeur Mejri

Jabeur Mejri wurde am 5.März 2012 festgenommen, nachdem er auf Facebook Karikaturen des Propheten Mohammed und islamkritische Äußerungen veröffentlicht hatte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) JabeurMejri.rtf

  • Russische Föderation: Russland: Vladimir Akimenkov, Artiom Saviolov und Mikhail Kosenko

Am 6.Mai 2012 beteiligten sich Zehntausende Menschen an einer Demonstration auf dem Moskauer Bolotnaya-Platz. Nachdem es zu Ausschreitungen kam, nahm die Polizei Hunderte Demonstrierende fest, darunter auch Vladimir Akimenkov, Artiom Saviolov und Mikhail Kosenko. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Bolotnaya.rtf

November 2013


  • Belarus: Ihar Tsikhanyuk

Ihar Tsikhanyuk, ein offen schwul lebender Mann und Aktivist für die Rechte von Homosexuellen, lag zur Behandlung eines Magengeschwürs im Krankenhaus, als zwei PolizeibeamtInnen die Station betraten und ihn aufforderten, sie zu begleiten. Auf der Wache des Bezirks Oktober in Hrodna wurde er mehrfach von PolizistInnen geschlagen. Sie beschimpften ihn mit schwulenfeindlichen Kommentaren und drohten ihm weitere Gewalt an. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kyrillisch)IharTsikhanyuk.rtf
Übersetzungen BelarusHonduras_uebersetzung.pdf

  • Honduras: COFADEH

Die Organisation COFADEH (Comité de Familiares de Detenidos-Desaparecidos en Honduras) setzt sich für die Familienangehörigen von Inhaftierten und "Verschwundenen" ein und zählt zu den wichtigsten Menschenrechtsorganisationen in Honduras. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Spanisch) COFADEH.rtf
Übersetzungen BelarusHonduras_uebersetzung.pdf

  • Türkei: Hakan Yaman

Hakan Yaman war am 3. Juni 2013 in Istanbul auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als er am Gezi-Park vorbeikam, wo gerade eine Demonstration gegen Polizeigewalt stattfand. Kurz darauf wurde der 37-Jährige von Polizisten angegriffen, und zwar so brutal, dass sich sein Leben für immer veränderte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) HakanYaman.rtf

Oktober 2013


  • Irak - Ahmad 'Amr 'Abd al-Qadir Muhammad

Der im Irak geborene Palästinenser Ahmad 'Amr 'Abd al-Qadir Muhammad wurde am 21. Juli 2006 in Bagdad festgenommen und über ein Jahr ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft gehalten. Amnesty International vorliegenden Berichten zufolge wurde er gefoltert und gezwungen, zu "gestehen", dass er einer bewaffneten Gruppe angehöre, die Sprengsätze legen wollte. Am 17. Mai 2011 wurde Ahmad 'Amr 'Abd al-Qadir Muhammad auf der Grundlage des Anti-Terror-Gesetzes von 2005 zum Tode verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Muhammad.rtf

  • Dominikanische Republik - Juan Almonte Herrera

Am 28. September 2009 wurde Juan Almonte Herrera, ein Mitglied der dominikanischen Menschenrechtsorganisation Dominican Committee of Human Rights, von vier bewaffneten Männern in der Hauptstadt Santo Domingo verschleppt. Augenzeugen berichteten, bei den bewaffneten Männern habe es sich um Polizeibeamte der Abteilung zur Bekämpfung von Entführungen gehandelt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Herrera.rtf

  • Äthiopien - Menschenrechtsrat

Seit 2009 behindern repressive Gesetze die Arbeit des äthiopischen Menschenrechtsrats (Human Rights Council - HRCO), der ältesten Menschenrechtsorganisation des Landes. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 beobachtet und dokumentiert der Menschenrechtsrat Menschenrechtsverletzungen, betreibt Lobbyarbeit und bietet Menschenrechtsbildungsprojekte an. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) HRCO.rtf

  • Belarus - Pavel Selyun

Pavel Selyun wurde mit 23 Jahren zum Tode verurteilt. Das Regionalgericht in der belarussischen Stadt Hrodna sprach ihn am 12. Juni 2013 schuldig, im August 2012 seine Frau und deren Liebhaber getötet zu haben. Pavel Selyuns Rechtsbeistand hat vor dem Obersten Gerichtshof von Belarus Rechtsmittel gegen das Todesurteil eingelegt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) PavelSelyun.rtf

  • Sri Lanka - Ragihar Manoharan

Der 20-jährige Ragihar Manoharan war einer von fünf tamilischen Studierenden, die im Januar 2006 in der Küstenstadt Trincomalee von srilankischen Sicherheitskräften getötet wurden. Am 2. Januar 2006 wurde aus einer Auto-Rikscha heraus eine Granate auf die Gruppe von Studierenden geworfen, die sich am Ufer in Trincomalee miteinander unterhielten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) RagiharManoharan.rtf

  • Iran - Sayed Ziaoddin Nabavi

Der Student Sayed Ziaoddin Nabavi verbüßt zurzeit im Karoun-Gefängnis in Ahvaz eine zehnjährige Haftstrafe wegen "Verbrechen" gegen die nationale Sicherheit. In diesem Gefängnis herrschen schlechte Haftbedingungen. Der gewaltlose politische Gefangene befindet sich nur deshalb in Haft, weil er seine Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit friedlich wahrgenommen hat. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ZiaoddinNabavi.rtf

  • Kamerun - Jean-Claude Roger Mbede

Der Student Jean-Claude Roger Mbede wurde am 28. April 2011 wegen "homosexueller Neigungen" und dem "Versuch, homosexuelle Handlungen zu begehen" zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Nach dem kamerunischen Strafgesetzbuch stellt Homosexualität eine Straftat dar, die mit einer Haftstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren und Geldstrafen bis zu 270 Euro geahndet wird. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) RogerMbede.rtf

  • USA - Leonard Peltier

Leonard Peltier, ein Angehöriger der Anishinabe-Lakota, verbüßt derzeit wegen der Ermordung zweier FBI-Agenten im Juni 1975 zwei lebenslange Haftstrafen. Amnesty International ist nach wie vor sehr besorgt, dass das Gerichtsverfahren, das zu seiner Verurteilung führte, möglicherweise nicht den internationalen Standards für faire Verfahren entsprochen hat. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) LeonardPeltier.rtf

  • Türkei - Sultani Acibuca

August 2013 Am 9. Juni 2010 wurde die 61-jährige Großmutter Sultani Acibuca wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Vorwurf gründete sich auf ihrer Teilnahme an sechs friedlichen Demonstrationen in der Stadt Izmir zwischen Januar 2006 und März 2008 und einer Rede, die sie auf einer dieser Demonstrationen gehalten hatte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) SultaniAcibuca.rtf

  • Tajikistan - Nasim Salimzoda

Am 12. und 13. September 2011 wurden Nasim Salimzoda und vier weitere Männer aus der Ortschaft Khojai Alo in der tadschikischen Region Sughd von Polizeibeamten festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Angehörigen des Militärs getötet zu haben. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag NASIM_SALIMZODA.rtf

  • Mexiko - Tita und Rosendo Radilla

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Tita Radilla für diejenigen, die in Mexiko dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen sind. Als Vizepräsidentin der "Asociación de Familiares de Detenidos Desaparecidos" (AFADEM) fordert sie Gerechtigkeit für diejenigen, die während des "Schmutzigen Krieges" in den sechziger bis achtziger Jahren "verschwunden" sind, als Polizei und Militär im Namen der Aufstandsbekämpfung gegen mutmaßliche Befürworter kleiner bewaffneter Oppositionsgruppen vorgingen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag ROSENDO_RADILLA.rtf

  • Thongpaseuth Keuakoun und Seng-Aloun Phengphanh

Zwei ehemalige studentische Aktivisten verbüßen in Laos jeweils eine 20-jährige Gefängnisstrafe, weil sie 1999 versuchten, selbst erstellte Transparente aufzuhängen, auf denen sie politischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel im Land forderten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag THONGPASEUTH_KEUAKOUN.rtf

  • Syrien - Ali Mahmoud Othman

Der Aktivist Ali Mahmoud Othman wurde im März 2012 in der Provinz Aleppo festgenommen und befindet sich seitdem an einem unbekannten Ort in Haft. Er gehörte einem Netzwerk von Aktivisten an, das in der Stadt Homs ein provisorisches Medienzentrum unterhielt. Es gab Filmmaterial an Nachrichtenagenturen weiter und half ausländischen Journalisten, während des militärischen Angriffs auf das Viertel Baba Amr im Februar 2012 nach Homs hineinzukommen beziehungsweise die Stadt zu verlassen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MahmoudOthman.rtf

  • Mexiko - Miriam López

Miriam López, Hausfrau und Mutter von vier Kindern, wurde 2011 von Angehörigen des mexikanischen Militärs vergewaltigt und in anderer Weise gefoltert. Zwei Soldaten nahmen sie am 2. Februar 2011 in ihrem Heimatort Ensenada im Bundesstaat Baja California willkürlich fest. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MiriamLopez.rtf

  • Russische Föderation - Pussy Riot

Juni 2013 Am 17. August 2012 wurden drei Mitglieder der feministischen Punkband Pussy Riot von einem Gericht in Moskau des "Rowdytums aufgrund antireligiösen Hasses" für schuldig befunden und zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt. Maria "Mascha" Aljochina, Jekaterina "Katja" Samuzewitsch und Nadeschda "Nadja" Tolokonnikowa waren festgenommen worden, nachdem sie einen Protestsong in einer Moskauer Kathedrale gesungen hatten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) PussyRiot.rtf

  • Sri Lanka - Prageeth Eknaligoda

Der sri-lankische Journalist und Karikaturist Prageeth Eknaligoda wird seit nunmehr über drei Jahren vermisst. Er "verschwand" 2010 im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen auf dem Heimweg nach Homagama. Prageeth Eknaligoda war als Journalist und Karikaturist für Lanka-e-News in Colombo tätig und sprach seine Kritik an der Regierung offen aus. Vor seinem Verschwinden berichtete er aktiv über die Wahlen und hatte gerade eine Analyse beider Präsidentschaftskandidaten veröffentlicht, die zum Vorteil des Oppositionskandidaten Sarath Fonseka ausfiel. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) PrageethEknaligoda.rtf
Übersetzungen: Uebersetzt_SriLanka_Kirgistan_Ruanda.pdf

  • Kirgisistan - Dilmurat Khaidarov

Am 27. Juni 2010 wurde der Anwalt Dilmurat Khaidarov von Angehörigen der kirgisischen Polizei festgenommen und Berichten zufolge drei Tage lang gefoltert, um ein "Geständnis" zu erzwingen. Er ist gebürtiger Usbeke und seine Festnahme erfolgte im Zuge gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der kirgisischen und der usbekischen Bevölkerungsgruppen. Dilmurat Khaidarov wurde vorgeworfen, Massenkrawalle organisiert und an ihnen teilgenommen zu haben. Zudem wurde er beschuldigt, an den Morden eines kirgisischen Steuerprüfers und zweier kirgisischer Militärangehörigen beteiligt gewesen zu sein, die in der überwiegend von gebürtigen UsbekInnen bewohnten Ortschaft Nariman in der Osh-Region im Süden des Landes begangen wurden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kirgisisch) DilmuratKhaidarov.rtf
Übersetzungen: Uebersetzt_SriLanka_Kirgistan_Ruanda.pdf

  • Ruanda - Agnès Uwimana Nkusi und Saidati Mukakibibi

Die Journalistinnen Agnès Uwimana Nkusi und Saidati Mukakibibi verbüßen derzeit je eine vier- bzw. dreijährige Haftstrafe ab, weil sie 2009 und 2010 regierungskritische Artikel veröffentlicht haben. Bei den beiden Journalistinnen handelt es sich um die Redakteurin und stellvertretende Redakteurin der unabhängigen Boulevardzeitung Umurabyo, die in der Bantusprache Kinyarwanda herausgegeben wird. In den kritischen Artikeln ging es u. a. um die öffentliche Unsicherheit im Vorfeld der Wahlen und um Korruptionsvorwürfe gegen bestimmte hochrangige Staatsbedienstete, darunter auch Präsident Paul Kagame. Amnesty International betrachtet beide Frauen als gewaltlose politische Gefangene. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Französisch) UwimanaNkusi.rtf
Übersetzungen: Uebersetzt_SriLanka_Kirgistan_Ruanda.pdf

  • Bald 500. Hinrichtung in Texas

Im US-Bundesstaat Texas soll bald die 500. Hinrichtung seit der Wiederaufnahme von Hinrichtungen im Jahr 1982 vollzogen werden. Seit der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten im Jahr 1976 neue Gesetze zur Todesstrafe verabschiedet hat, wurden über ein Drittel aller Hinrichtungen in den USA in Texas durchgeführt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Penalty500.rtf

  • Belarus - Zmitser Dashkevich

Zmitser Dashkevich ist ein bekannter Aktivist und führendes Mitglied der demokratischen Jugendorganisation Malady Front (Junge Front). Er wurde am 24. März 2011 zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Ihm werden Tätlichkeiten am Tag vor den belarussischen Präsidentschaftswahlen im Dezember 2010 zur Last gelegt. Ursprünglich sollte er im Dezember 2012 entlassen werden. Stattdessen verurteilte man ihn im August 2012 zu einem weiteren Jahr in Haft, da er gegen Gefängnisregeln verstoßen haben soll. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Dashkevich.rtf

  • Japan - Hakamada Iwao und Okunishi Masaru

Hakamada Iwao befindet sich seit 1968 im Todestrakt. Er war in einem unfairen Verfahren wegen des Mordes an seinem Vorgesetzten sowie dessen Frau und ihren beiden Kindern verurteilt worden. Hakamada Iwao "gestand" nach 20-tägiger Befragung durch die Polizei. Im Laufe des Verfahrens zog er sein Geständnis zurück und erklärte dem Gericht, die Polizei habe ihn während der täglichen Verhöre, die über zwölf Stunden andauerten, geschlagen und bedroht. Dennoch wurde er für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) OkunishiMasaru.rtf

  • Mexiko -Tomás González

Der katholische Priester Tomás González leitet die Migrantenherberge "La 72" in Tenosique. Er hat zudem das Menschenrechtszentrum Centro de Derechos Humanos del Usumacinta (CDHU) gegründet und leitet es auch. Tomás González und die MitarbeiterInnen der Herberge werden aufgrund ihrer Tätigkeit für die Rechte von MigrantInnen schikaniert, eingeschüchtert und bedroht. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) TomasGonzalez.rtf

  • Südafrika - Noxolo Nogwaza

Noxolo Nogwaza wurde in den frühen Morgenstunden des 24. April 2011 auf ihrem Nachhauseweg getötet. Sie war mit Freunden ausgegangen. Der oder die Angreifer vergewaltigten die 24-Jährige, schlugen sie mehrmals und stachen auf sie ein - allem Anschein nach, weil sie lesbisch war. Dann warfen sie ihre Leiche in einen Graben. Zwei Jahre nach ihrem Tod sind bei den Ermittlungen keine Fortschritte zu verzeichnen und ihr(e) Angreifer befinden sich noch auf freiem Fuß. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) NoxoloNogwaza.rtf

  • Irak - Nabhan 'Adel Hamdi, Mu'ad Muhammad 'Abed, 'Amer Ahmad Kassar und Shakir Mahmoud 'Anad

Nabhan 'Adel Hamdi, Mu'ad Muhammad 'Abed, 'Amer Ahmad Kassar und Shakir Mahmoud 'Anad wurden am 3. Dezember 2012 auf der Grundlage des irakischen Antiterrorgesetzes von 2005 zum Tode verurteilt. Die vier Männer waren zwischen Ende März und Anfang April 2012 in Haft genommen worden. Berichten zufolge wurden sie gefoltert, während man sie mehrere Wochen ohne Kontakt zur Außenwelt im Amt für Verbrechensbekämpfung in Ramadi, der Hauptstadt der Provinz Anbar, festhielt. Ein lokaler Fernsehsender strahlte später ihre "Geständnisse" aus. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AdelHamdi.rtf

  • Äthiopien: Eskinder Nega

Am 13. Juli 2012 wurde der Journalist Eskinder Nega wegen Hochverrats und terroristischer Vergehen zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Er war im September 2011 festgenommen worden, nachdem er regierungskritische Artikel geschrieben und Reden gehalten hatte, in denen er das Recht auf freie Meinungsäußerung in Äthiopien forderte. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) EskinderNega.rtf

  • Türkei: Ahmet Yildiz

Am 15. Juli 2008 verließ Ahmet Yildiz seine Wohnung, um ein Eis zu kaufen. Kurz darauf hörte sein Lebenspartner Ibrahim Can Schüsse. Als er hinunterlief, sah er, dass auf Ahmet Yildiz geschossen worden war. Die Erschießung von Ahmet Yildiz wird weithin als "Ehrenmord" betrachtet. Bei anderen mutmaßlichen Ehrenmorden holte, wie bei Ahmet Yildiz, die Familie den Leichnam nicht zur Bestattung ab. Nach drei Monaten wurde schließlich ein Haftbefehl gegen den einzigen Verdächtigen, den Vater von Ahmet Yildiz, ausgestellt. Doch bislang ist er noch nicht festgenommen worden. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) AhmetYildiz.rtf

  • Philippinen: Darius Evangelista

Margie Evangelista sah ihren Ehemann Darius Evangelista am 5. März 2010 zum letzten Mal. An dem Tag wurde er wegen Diebstahls festgenommen. Sie hörte nichts von ihm, bis ihr jemand am 17. August 2010 erzählte, ihn in den Nachrichten gesehen zu haben. Das Video zeigte einen nackten Mann, der sich vor Schmerzen wandte, während ein Polizeibeamter ihn schlug und immer wieder an einer Schnur zog, die an seinen Genitalien befestigt war. Andere PolizeibeamtInnen in Uniform sahen zu. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) DariusEvangelista.rtf

  • Tunesien - Manal Boualagi

Januar 2013 Die 26-jährige Manal Boualagi, Mutter von zwei Kindern, wurde am 9. Januar 2011 erschossen. Sie war in der Kleinstadt Regueb der Provinz Sidi Bouzid von der Wohnung ihrer Mutter auf dem Weg nach Hause. Ihre Kinder und eine weibliche Verwandte waren bei ihr, als sie plötzlich aufschrie und zu Boden fiel. Der Arzt, der den Leichnam von Manal Boualagi untersuchte, stellte Schusswunden im Brustbereich fest und äußerte die Vermutung, dass sie von einem Heckenschützen aus einem nahegelegenen Gebäude erschossen worden war. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Boualagi.rtf

  • Brasilien - Alexandre Anderson de Souza

Januar 2013 Alexandre Anderson de Souza und seine Frau Daize Menezes de Souza sind wegen ihres Einsatzes für den Umweltschutz bereits mehrfach bedroht worden. Alexandre Anderson de Souza gibt an, dass er in den vergangenen drei Jahren bereits sechs Anschläge überlebt hat. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) deSouza.rtf

  • Slowakei - Roma-Kinder in Levoca

Januar 2013 Zu Beginn des Schuljahrs im September 2011 wurden 26 der 29 Roma-Kinder in der ersten Klasse der Grundschule in der Francisciho-Straße in Levo?a in zwei reine Roma-Klassen segregiert. Die übrigen drei Kinder wurden in gemischte Klassen eingeschult. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) Levoca.rtf

  • Nigeria - Bewohnerinnen und Bewohner von Bodo

Seit Jahrhunderten lebten die Menschen in Bodo, einer kleinen Stadt im Nigerdelta, von Fischfang und Landwirtschaft. Am 28. August 2008 veränderte sich ihr Leben schlagartig, als durch ein Leck in einer Ölpipeline des Shell-Konzerns Tausende Barrel Öl in diesen Bereich des Deltas liefen. Das Wasser und das Land rund um die Stadt Bodo wurden innerhalb kürzester Zeit mit Öl verseucht. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Bodo.rtf

  • Guatemala - María Isabel Franco

María Isabel Franco wurde im Alter von 15 Jahren vergewaltigt und brutal ermordet. Seit ihrem Tod im Dezember 2001 kämpft ihre Mutter Rosa für Gerechtigkeit, obwohl sie schon mehrmals von Unbekannten Morddrohungen erhalten hat und die Behörden mit Gleichgültigkeit auf ihr Anliegen reagieren. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) RosaFranco.rtf

  • Bewohner der Stadt Tawargha

Im August 2011 wurde die libysche Stadt Tawargha von Milizen aus dem nahegelegenen Misrata angegriffen. Die Angreifer zwangen die 30.000 Einwohner von Tawargha zur Flucht, brannten die Stadt nieder und zerstörten die Infrastruktur. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Tawargha.rtf

  • Iran: Narges Mohammadi

November 2012 Die Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi ist zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Sie war Geschäftsführerin des iranischen Zentrums für Menschenrechtsverteidiger (CHRD) in Teheran, bevor dieses 2008 von den iranischen Behörden geschlossen wurde. Mehrere Mitglieder des Zentrums wurden schikaniert, festgenommen und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) NargesMohammadi.rtf

  • Belarus: Ales Bialiatski

November 2012 Ales Bialiatski, ein bekannter belarussischer Menschenrechtsverteidiger und Vorsitzender des Menschenrechtszentrums Viasna, wurde am 4. August 2011 festgenommen. Man verurteilte ihn zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe, die er am 24. November desselben Jahres antreten musste. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Kyrillisch) AlesBialiatski.rtf
Formulierungsvorschlag (Deutsche Übersetzung) AlesBjaljazki_De.rtf

  • Taiwan: Chiou Ho-shun

November 2012 Chiou Ho-shun befindet sich seit 1989 in Taiwan im Todestrakt. Er kann jederzeit hingerichtet werden. 1988 wurde der Taiwanese zusammen mit elf weiteren Personen im Zusammenhang mit zwei Morden festgenommen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ChiouHoshun.rtf

  • Indonesien: Indonesien - Munir Said Thalib

Oktober 2012 Vor acht Jahren wurde der Menschenrechtsverteidiger Munir Said Thalib getötet. Bis heute haben die indonesischen Behörden die Verantwortlichen der Tat nicht zur Rechenschaft gezogen. Munir Said Thalib wurde am 7. September 2004 auf einem Flug von Jakarta in die Niederlande tot aufgefunden. Die Autopsie der niederländischen Behörden ergab, dass er mit Arsen vergiftet worden war. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MunirSaidThalib.rtf

  • Saudi-Arabien: Saudi-Arabien - Siti Zainab Binti Duhri Rupa

Oktober 2012 Siti Zainab Binti Duhri Rupa ist in Gefahr, hingerichtet zu werden. Seit 1999 befindet sie sich im Gefängnis von Medina. Sie soll an einer psychischen Erkrankung leiden. Amnesty International hat die Behörden aufgefordert, das Todesurteil umzuwandeln. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) DuhriRupa.rtf

  • Brasilien: Brasilien - Nilcilene Miguel de Lima

Oktober 2012 Nilcilene Miguel de Lima ist die Vorsitzende eines Zusammenschlusses, der die Interessen von 800 Kleinbauernfamilien vertritt. Sie setzt sich außerdem gegen die illegale Abholzung der Wälder in der Region Lábrea im Bundesstaat Amazonas ein. In der Vergangenheit wurde sie deshalb mehrmals bedroht und geschlagen. Ihr Haus wurde niedergebrannt. Sie musste sich infolgedessen in Sicherheit bringen und hält sich im Moment versteckt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) MigueldeLima.rtf

  • Indien - Kartam Joga

Der gewaltlose politische Gefangene Kartam Joga befindet sich mittlerweile seit nunmehr fast zwei Jahren im Gefängnis von Jagdalpur. Amnesty International geht davon aus, dass er aufgrund seiner Menschenrechtsarbeit im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh zur Zielscheibe der Behörden wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Joga.rtf

  • Dominikanische Republik - Cecilio Díaz und William de Jesús Checo

September 2012 William de Jesús Checo, der von Beruf Maler und Dekorateur ist, und Cecilio Díaz, Angestellter in einer Bäckerei, wurden am 10. Oktober 2009 im Stadtteil Copey in Villa Vasquez von Sicherheitskräften getötet. Die Polizei behauptet, dass beide Männer bei einem Schusswechsel zwischen Bandenmitgliedern und der Polizei zu Tode gekommen seien. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Checo.rtf

  • Bulgarien - Mihail Stoyanov

September 2012 Der 25-jährige Student Mihail Stoyanov wurde am 30. September 2008 während eines Spaziergangs im Park Borrisowa Gardima in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zu Tode geprügelt. Die Angreifer schlugen so lange auf ihn ein, bis er infolge einer Verletzung der Luftröhre erstickte. Vier Jahre später sind diejenigen, die für die Tötung von Mihail Stoyanov verantwortlich sind, noch immer nicht vor Gericht gestellt worden. Zeugenberichten zufolge haben die Angreifer Mihail Stoyanov angegriffen, weil sie ihn für einen Homosexuellen hielten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Stoyanov.rtf

  • Rumänien - 350 Menschen

Am 17. Dezember 2010 wurden etwa 350 Menschen aus 76 Familien von den örtlichen Behörden aus dem Zentrum der rumänischen Stadt Cluj-Napoca vertrieben. Die meisten von ihnen sind Roma. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) RomaniaFamilies.rtf

  • Gambia - Dr. Amadou Scattred Janneh

Weil Dr. Amadou Scattred Janneh T-Shirts mit der Aufschrift "Für ein sofortiges Ende der Diktatur!" besaß, muss der Aktivist eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzen. Er wurde am 7. Juni 2011 festgenommen und wegen "willentlicher Erzeugung und Verbreitung von Hass, Missachtung oder Abneigung gegen die Person des Präsidenten oder die Regierung von Gambia" unter Anklage gestellt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ScrattredJanneh.rtf

  • Palästinensische Autonomiegebiete - Sechs palästinensische Männer

August 2012 Von sechs palästinensischen Männern fehlt seit dem 12. März 2002 jede Spur. Zum damaligen Zeitpunkt wurden sie in einer Hafteinrichtung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Salfit im Westjordanland festgehalten. Sie standen unter Verdacht, Informationen an israelische Sicherheitskräfte weitergegeben zu haben. Bei den sechs Männern handelt es sich um 'Ali al-Khdair, Taiseer Ramadhan, Nazem Abu 'Ali, Shaker Saleh, Ismail Ayash und Mohammad Alqrum. Von einer offiziellen Anklageerhebung gegen die Männer ist nichts bekannt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) sixPalestinian.rtf

  • ''' China: Chen Zhenping

Die Chinesin Chen Zhenping wurde im August 2008 wegen ihrer Angehörigkeit zur verbotenen spirituellen Bewegung Falun Gong zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt. Eine ehemalige Insassin berichtete, dass Chen Zhenping regelmäßig ausgezogen und geschlagen wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) CHEN_ZHENPING.rtf

  • Kolumbien: MOVICE

MOVICE, die Nationale Bewegung für Opfer von staatlichen Verbrechen, ist ein Zusammenschluss von über 200 NGOs, die sich für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit engagieren. Mitglieder von MOVICE und anderen Menschenrechtsorganisationen wurden seit dem Erlass des "Gesetzes über Entschädigungen für Opfer und über Landrückgabe" 2011 vermehrt Opfer von Drohungen, Angriffen und Mordanschlägen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) VERBEL_ROCHA.rtf

  • Ägypten: Mohamed Sayed Ibrahim Abdel Latif

Mohamed Sayed Ibrahim Abdel Latif (Hamoksha) wurde bei den Protesten gegen die Regierung in Ägypten erschossen, während er versuchte, einen verletzten Mann zum Krankenhaus zu tragen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Deutsch) IBRAHIM_ABDEL.rtf

  • Guatemala: Claudina Velásquez

2005 wurde die 19-jährige Studentin Claudina Velásquez erschossen. Claudinas Vater, Jorge Velásquez, kämpft schon seit Jahren dafür, dass der Mord an seiner Tochter gründlich untersucht wird, da es offenbar erhebliche Mängel bei den Ermittlungen gab. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ClaudinaVelasquez.rtf

  • Laos: Thao Moua und Pa Fue Khang

Thao Moua und Pa Fue Khang, die der ethnischen Minderheit der Hmong in Laos angehören, verbüßen eine Haftstrafe von zwölf beziehungsweise 15 Jahren, weil sie zwei europäische Journalisten und deren Dolmetscher unterstützt hatten. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) ThaoMoua.rtf

  • Ukraine: Aleksandr Rafalsky

Aleksandr Rafalsky wurde 2001 in Kiew verhaftet, da man ihn verdächtigte, an der Tötung von vier Menschen beteiligt gewesen zu sein. Nach einem fehlerhaften Verfahren wurde er 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt. Bis heute befindet er sich in der ukrainischen Stadt Winnyzja im Gefängnis. Nach eigenen Angaben wurde Rafalsky in der Haft gefoltert. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AleksandrRafalsky.rtf

  • Mauretanien: 14 "verschwundene" Gefangene

In der Nacht des 23. Mai 2011 wurden 14 Häftlinge des Zentralgefängnisses in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott von Sicherheitskräften aus ihren Zellen geholt und an einen unbekannten Ort gebracht. Seitdem fehlt jede Spur von ihnen. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) Mauretania14.rtf

  • Vietnam: Nguyen Van Ly

Der katholische Priester und engagierte Demokratieverfechter Nguyen Van Ly verbüßt wegen "Propaganda gegen die Sozialistische Republik Vietnam" eine achtjährige Gefängnisstrafe. Nach Ableistung der Freiheitsstrafe muss er noch weitere fünf Jahre in Hausarrest verbringen - so lautet das gegen ihn verhängte Urteil. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) NguyenVanLy.rtf

  • Syrien: Anas al-Shogre

Der 23-jährige Anas al-Shogre (auch al-Shogri) befindet sich seit dem 14. Mai 2011 ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft. Sein Gesundheitszustand soll kritisch sein. Amnesty International befürchtet, dass er in der Haft gefoltert wird. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AnasalShogre.rtf

  • Kirgisistan: Azimjan Askarov

Azimjan Askarov sitzt in einer unterirdischen Einzelzelle im Gefängnis Nr. 47 in Bischkek. Ein Gericht hat den Menschenrechtsverteidiger zu lebenslanger Haft verurteilt. Amnesty International betrachtet ihn jedoch als gewaltlosen politischen Gefangenen, der allein wegen seiner legitimen Menschenrechtsarbeit in Haft gehalten wird. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) AzimjanAskarov.rtf

  • Russische Föderation: Islam Umarpashaev

Islam Umarpashaev wurde am 1. Dezember 2009 aus der Wohnung seiner Familie in Grosny verschleppt. Die Entführer trugen schwarze Uniformen und gaben sich als Polizisten aus. Kurz vor seiner Entführung hatte Islam Umarpashaev einen wütenden Kommentar über die tschetschenische Polizei in einem Chatforum im Internet veröffentlicht. Seine Familie war vier Monate lang in völliger Ungewissheit über sein Schicksal, bis er am 2. April 2010 freigelassen wurde. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) IslamUmarpashaev.rtf

  • Bahrain: 14 Oppositionelle

14 Oppositionelle, die nach regierungskritischen Protesten im März und April 2011 festgenommen worden waren, sind von einem Militärgericht zu Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und lebenslanger Haft verurteilt worden. Es liegen zahlreiche Berichte der 14 Männer vor, in denen sie angeben, während der Verhöre in den ersten Tagen ihrer Haft von Angehörigen des Staatssicherheitsdienstes gefoltert worden sind. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) HassanJawwad.rtf

  • Myanmar: Khun Kawrio

Der politisch engagierte Khun Kawrio wurde am 10. März 2008 gemeinsam mit Khun Bedu und Khun Dee De festgenommen. Die drei jungen Aktivisten der ethnischen Gruppe der Karen wurden in der Haft gefoltert oder anderweitig misshandelt und zu Freiheitsstrafen zwischen 35 und 37 Jahren verurteilt. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) KhunKawrio.rtf

  • Äthiopien: Menschenrechtsrat (Human Rights Council - HRCO)

In Äthiopien traten jüngst repressive Gesetze in Kraft, welche die Arbeit des Menschenrechtsrats (Human Rights Council - HRCO) lahmlegen. Der HRCO ist eine NGO, die die Menschenrechtslage im Land beobachtet und Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Weiterlesen

Formulierungsvorschlag (Englisch) HRCO.rtf

  • Ägypten: Amr Abdallah Al Beheiry

Amr Abdallah Al Beheiry wird nach wie vor in der Nähe von Kairo festgehalten, obwohl das zuständige Militärberufungsgericht seine fünfjährige Haftstrafe aufgehoben und ein Wiederaufnahmeverfahren - wieder vor einem Militärgericht - angeordnet hat. Weiterlesen

  • Serbien: BewohnerInnen der Siedlung Belvil

Am 30. März gab der stellvertretende Bürgermeister von Belgrad bekannt, dass 90 Familien innerhalb von zwei Monaten ihre Unterkunft in der informellen Siedlung Belvil räumen müssen. Auf dem von den Familien bewohnten Gelände soll eine neue Straße gebaut werden, deren Finanzierung die Europäische Investitionsbank zugesichert hat. Den Familien wurde keine angemessene Ersatzunterkunft angeboten. Nach Auskunft des Bürgermeisters ist vielmehr geplant, sie in Metallcontainern unterzubringen. Nachdem Amnesty International und eine Reihe weiterer Organisationen gegen die Pläne protestiert hatten, stellten die Behörden das Vorhaben zunächst zurück. Im April 2011 teilten sie den Familien mit, es stünden sieben, zumeist in Außenbezirken von Belgrad gelegene Orte zur Verfügung, und sie würden auf eines dieser Gelände umgesiedelt. Die Behörden zeigten den Familien die Bauskizzen von Fertighäusern, die für sie errichtet werden würden. Zugleich sicherten sie zu, dass VertreterInnen der Familien die Standorte in Augenschein nehmen könnten. Auch wenn das Vorgehen der Behörden nicht als wirkliche Konsultation mit den von der Maßnahme Betroffenen anzusehen ist, waren die meisten Familien über den Vorschlag erfreut. Allerdings äußerten sie zugleich Sorge um ihre Sicherheit, da aus anderen Regionen Anschläge auf umgesiedelte Roma-Gemeinschaften bekannt geworden waren. Seit April 2011 tritt das Projekt auf der Stelle. Bis Dezember war es VertreterInnen der betroffenen Familien nicht ermöglicht worden, ihr neues Zuhause zu besichtigen. Sie befürchten, dass nun doch der ursprüngliche Plan umgesetzt wird und sie in abgelegenen Containersiedlungen umziehen müssen. Sollten keine weiteren Konsultationen stattfinden, könnte es sich nach Einschätzung von Amnesty International bei der geplanten Umsiedlung um eine rechtswidrige Zwangsräumung handeln. Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an den Bürgermeister von Belgrad, in denen Sie ihn auffordern, die BewohnerInnen von Belvil über die Umsiedlungspläne und die zeitlichen Vorgaben zu informieren. Dringen Sie darauf, dass in Übereinstimmung mit internationalen Standards ein wirklicher Konsultationsprozess mit den BewohnerInnen stattfindet, in dessen Verlauf alle Aspekte der geplanten Umsiedlung erörtert werden.

Schreiben Sie in gutem Englisch oder auf Deutsch an: Dragan Djilas
Mayor of Belgrade
Dragoslava Jovanovića 2
11000 Belgrade
SERBIEN
(korrekte Anrede: Dear Mayor Djilas / Sehr geehrter Herr Bürgermeister)
E-Mail: gradonacelnik@beogradsg.org.rs

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an:
Botschaft der Republik Serbien
S.E. Herrn Prof. Dr. Ivo Visković
Taubertstraße 14
14194 Berlin
Fax: 030 – 825 2206
E-Mail: info@botschaft-serbien.de

Formulierungsvorschlag (Englisch) Belvil.rtf

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